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Bionorica legt Grundstein für neues Werk in Woronesch

12.07.17 AHK-Mitglieder-News, AHK-Russland-News

Prof. Dr. Michael A. Popp, Vorstandsvorsitzender und Inhaber der Bionorica SE (rechts) und Alexej Wassiljewitsch Gordejew, ehemaliger russischer Agrarminister und heute Gouverneur des Oblasts Woronesch (links)

Das Pharmaunternehmen Bionorica hat am 10.07.2017 den Bau eines Standorts im russischen Woronesch begonnen.

Der Hersteller pflanzlicher Arzneimittel (u.a. Sinupret) investiert rund 40 Mio. Euro in die Produktion im Industriepark Maslowskij und schafft über 100 Arbeitsplätze. Die Produktion soll 2021 beginnen.

Bei der Feier des ersten Spatenstichs im Beisein des Gouverneurs von Woronesch, Alexej Gordejew, betonte Prof. Dr. Michael A. Popp, Vorstandsvorsitzender und Inhaber der Bionorica SE: "Russland ist unser größter internationaler Markt und mit den Menschen hier verbindet uns eine tiefe 20-jährige Freundschaft“. Mit einem eigenen Werk in Russland will Bionorica unter anderem Kapazitäten erweitern, kürzere Lieferwege und -zeiten erzielen sowie Zoll- und Transportkostenvorteile nutzen.

„Mit dem rund 40-Millionen-Invest in den Bau einer eigenen Produktionsstätte bekräftigen wir unsere Treue zum Land und unser großes Vertrauen in eine prosperierende Zukunft“, ergänzte er. Der Bau eines eigenen Produktionsstandorts im Land sei ein wichtiger Meilenstein für Bionorica. 

Das Unternehmen ist bereits seit 20 Jahren auf dem russischen Markt aktiv:1997 kam Bionorica mit pflanzlichen Arzneimitteln auf den Markt und eröffnete eine Repräsentanz in Moskau. 

Bionorica: Gute Rahmenbedingungen in Woronesch

Der neue Standort Woronesch, das etwa 500 Kilometer Luftlinie südlich von Moskau in Zentralrussland liegt, zählt mehr als eine Million Einwohner. Die Stadt biete unter anderem mit mehreren Universitäten, darunter einer medizinische Hochschule, einem internationalen Flughafen und einer guten Infrastruktur beste Voraussetzungen für Bionorica. Für die Planung und Realisierung des Werks werden russische Firmen beauftragt, wenn möglich regionale. 

Im „Industriepark Maslowskij“ wird der Produktionsstandort gebaut. Dieser umfasst anfangs drei Gebäude, Erweiterungsmöglichkeiten sind auf dem Gelände vorhanden. Vorgesehen sind neben der Verpackung für feste und flüssige Arzneimittelformen ein Warenlager, ein Labor sowie die Verwaltung, die die Bereiche Einkauf, Planung und Leitung beinhaltet. Zudem wird auf dem 12,2 Hektar großen Gelände die Energieversorgung des Produktions- und der Nebengebäude angesiedelt. Bei einer vollen Auslastung des Werks, wenn alle sechs Verpackungslinien im 3-Schicht-Betrieb laufen, wird sich die Mitarbeiterzahl erhöhen.

 

 

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