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Merck eröffnet neues Life-Science Labor in der Technopolis Moskau

24.07.17 AHK-Mitglieder-News

Am 11. Juli 2017 weihte das Wissenschaft- und Technologieunternehmen Merck ein neues Life-Science-Labor in der Technopolis Moskau ein, das biotechnologische Neuentwicklungen russischer Wissenschaftler und Start-Ups beschleunigen soll.

Das Darmstädter Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck hat am 11. Juli 2017 sein neues Life-Science-Labor in der Wissenschaftsstadt Technopolis Moskau eröffnet, dem wichtigsten infrastrukturellen Projekt der Moskauer Stadtverwaltung zur Förderung von Spitzentechnologien. 

Eingeweiht wurde das neue Projekt von Dr. Frank Stangenberg-Haverkamp, der als Vorstandsvorsitzender der E. Merck KG die Interessen der Eigentümerfamilie vertritt, die 70 % der Merck-Aktien hält, Rüdiger von Fritsch, dem deutschen Botschafter in Russland, Alexei Artjomow, dem ersten stellvertretenden Leiter des Moskauer Departements für Wissenschaft, Industriepolitik und Unternehmertum, und Igor Ischtschenko, dem Generaldirektor der Technopolis Moskau. Bei der feierlichen Eröffnung waren Vertreter der für die Technologie- und Innovationspolitik zuständigen russischen Ministerien und Behörden, der Russischen Akademie der Wissenschaften, der führenden russischen Hochschulen und biotechnologischen Cluster und der Partnerunternehmen von Merck anwesend.

Das neue Life-Science-Labor von Merck richtet sich an ein breites Spektrum russischer Forschungszentren und -unternehmen in den Bereichen Pharmazeutik, Biotechnologie und Molekularbiologie. Hier sollen Wissenschafts-, Schulungs- und Forschungsprogramme durchgeführt werden. Durch die Eröffnung des Labors bieten sich den Partnern von Merck im Vergleich zum ersten, 2015 eröffneten Labor zahlreiche neue Möglichkeiten.

Insbesondere in folgenden Bereichen können die Partner des Unternehmens nun komplexe Forschungsarbeiten durchführen:

  • Untersuchungen auf Grundlage der Durchflusszytometrie, die in der Immunologie, Zellbiologie, Onkologie und Genetik Anwendung findet;
  • Forschungsarbeiten zu Sterilitätsprüfungen (Steritest), die für Hersteller medizinischer Produkte bei der Markteinführung steriler medizinischer Produkte einen unerlässlichen Bestandteil der Qualitätskontrolle darstellen;
  • Ultrafiltration und Mikrofiltration zur Reinigung und Absonderung der Zielsubstanz, wie sie in der Biotechnologie und Pharmazeutik erforderlich sind.

Darüber hinaus bietet das Labor russischen biopharmazeutischen Herstellern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen komplexen Lösungen zur technischen Organisation vollständiger biopharmazeutischer Produktionskreisläufe vertraut zu machen und die notwendigen Expertenkenntnisse bei der Entwicklung kundenspezifischer Herstellungsverfahren in Anspruch zu nehmen. Durch die Einführung komplexer Lösungen von der Kultivierung der Zelllinien bis hin zum letzten klinischen Stadium der Herstellung des Endprodukts können medizinische Produkte in erheblich kürzerer Zeit auf den russischen Markt gebracht werden. 

Auch das Spektrum der Schulungsprogramme und Seminare, die das Labor für Fachkräfte in Laboren, Universitäten und Privatunternehmen anbietet, wurde erweitert. Insbesondere werden folgende Programme über das Labor organisiert:  

  • Schulungen im Umgang mit photometrischen Messgeräten und Membranfiltrationssystemen, wie sie in verschiedenen Branchen bei analytischen Untersuchungen, Testvorbereitungen und Wasseranalysen Anwendung finden
  • Seminare zu Verfahren und Standards der guten Herstellungspraxis sowie praktisch orientierte Weiterbildungsmodule für Fachkräfte der Pharmaindustrie
  • Praktischer Unterricht für Schüler, die an Mercks Programm SPARK zur Popularisierung von Chemie und Biologie teilnehmen
  • Module für Studienprogramme, die Merck in führenden russischen Hochschulen anbietet
  • Seminare für Start-Ups in den Bereichen Biotechnologie und Pharmazeutik, durch die eine Ausweitung des Programms Merck Accelerator in Russland möglich wird. 

Labor dient dem Technologietransfers im Bereich Life Science

Der Vorstandsvorsitzende der E. Merck KG, Dr. Frank Stangenberg-Haverkamp, sagte bei der Einweihung des Labors in der Technopolis Moskau: „Die Firma Merck feiert 2018 ihr 350-jähriges Bestehen. Als ältestes Chemie- und Pharmaunternehmen der Welt sehen wir es als unsere Aufgabe an, Wissenschaftler, Forscher und Entwickler bei der Entwicklung und Umsetzung neuer Technologien zu unterstützen. Darüber hinaus steht uns 2018 noch ein weiteres wichtiges Jubiläum bevor – 120 Jahre zuvor wurde die erste russische Zweigstelle unseres Unternehmens eröffnet. Zurzeit finden hierzulande vielversprechende Forschungsarbeiten statt, die durch die hohe Qualität der universitären Ausbildung und das gleichbleibend hohe Niveau der Grundlagenwissenschaft begünstigt werden. Wir freuen uns sehr, dass unsere Lösungen in Russland nachgefragt werden und zu der dynamischen Entwicklung im Bereich der Biotechnologie beitragen. Das neue Life-Science-Labor wird eine Plattform für die Entwicklung unserer Zusammenarbeit mit russischen Wissenschaftlern und der industriellen Gemeinschaft.“ 

„Die Moskauer Stadtverwaltung räumt der Schaffung günstiger Rahmenbedingungen für den Aufbau forschungsintensiver Produktionsstätten in der Stadt hohe Priorität ein. Mit diesem Ziel wurden in Moskau 30 Technologieparks errichtet, durch die Industriebetriebe und Kompetenzzentren entstanden sind, die aktuellste Standards erfüllen. Darüber hinaus weitet die Moskauer Stadtverwaltung die entsprechenden finanziellen Privilegien aus. Vor Kurzem wurde die Technopolis Moskau zur Sonderwirtschaftszone erklärt. Wir sind froh, dass immer mehr Unternehmen hier ihre Produktionsstätten und Laboranlagen ansiedeln. Das neue biotechnologische Labor der Firma Merck ist hierfür ein Beispiel“, erklärte Alexei Artjomow, der erste stellvertretende Leiter des Moskauer Departements für Wissenschaft, Industriepolitik und Unternehmertum.

Merck baut mit unternehmerischem Engagement wissenschaftlich-technologische Partnerschaften in Russland und unter anderem auch in Moskau aus, die zur Entwicklung gemeinsamer Projekte mit russischen Unternehmen, Laboren, Bildungseinrichtungen und Innovations-Clustern beitragen. Dies soll der Entstehung und Entwicklung moderner und konkurrenzfähiger Biopharma-Unternehmen und anderer forschungsintensiver Produktionszweige dienen und den Technologietransfer im Bereich Life Science fördern.

„Wir sind davon überzeugt, dass das Life-Science-Labor von Merck die Lösung wichtiger Probleme ermöglicht, vor denen Forschungszentren und Qualitätskontrolllabore heute stehen, und dass die Experten von Merck durch Weitergabe von Kenntnissen und Beratungsangebote für russische Erzeuger zu Fragen der Importsubstitution umfassende Unterstützung leisten werden. Alles in allem wird dieses Projekt die Bindung zwischen Forschung und Produktion vertiefen und die Schulungsprogramme von Merck einem breiteren Publikum zugänglich machen“, sagte Jürgen König, der Präsident und Generaldirektor von Merck in Russland und den GUS-Staaten.

Igor Ischtschenko, der Generaldirektor der Technopolis Moskau, sagte bei der Einweihung des Labors von Merck: „Die Technopolis Moskau ist das wichtigste infrastrukturelle Projekt der Moskauer Stadtverwaltung zur Förderung innovativer Produktion. Daher ist es wichtig für uns, dass führende einheimische und internationale High-Tech-Unternehmen in unserem Industriepark eigene Kompetenzzentren gründen, durch die ein Technologietransfer in besonders perspektivreichen Branchen entstehen kann. Bei uns ist bereits ein Cluster für Medizintechnik und Pharmazeutik entstanden, in dem 10 russische und ausländische Unternehmen eigene Labore eröffnet haben. Durch die Eröffnung des biotechnologischen Labors und des Kompetenzzentrums bietet Merck, das weltweit älteste Chemie- und Pharmaunternehmen, einer noch größeren Zahl an Forschern Zugang zu den neuesten Technologien. Die Zusammenarbeit mit Merck wird auch weiterhin hoch qualifizierte Arbeitskräfte hervorbringen und russischen Produzenten dadurch die Herstellung hochwertiger Produkte ermöglichen.“

Über Merck

Merck ist ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen in den Bereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials und hat weltweit rund 50.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen arbeitet an biopharmazeutischen Therapien zur Behandlung von Krebs oder Multipler Sklerose, Systemen für die wissenschaftliche Forschung und Produktion und Flüssigkristallen für Smartphones oder LCD-Fernseher. 2016 erwirtschaftete Merck in 66 Ländern einen Umsatz von 15,0 Milliarden Euro.

Gegründet 1668 ist Merck das älteste pharmazeutisch-chemische Unternehmen der Welt. Die Gründerfamilie ist bis heute Mehrheitseigentümerin des börsennotierten Konzerns.

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