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Verkaufsverbot von Haushaltschemie

26.08.15 AHK Russland - News-Hauptkategorie, AHK-Russland-News, Pressemeldungen

Information für die Presse

• Verkaufsverbot von Markenprodukten unverhältnismäßig

• Protektionismus mit neuer Dimension

• Kontraproduktiv für gemeinsamen Dialog zur Verbesserung der Lage

Mit dem Verbot des Verkaufs von Haushaltschemie und Waschmittel führender internationaler Hersteller hat die Auseinandersetzung um gegenseitige Strafmaßnahmen zwischen Russland und dem Westen einen neuen Höhepunkt erreicht.

„Wir haben uns schon früher gegen Protektionismus ausgesprochen, weil solche Mittel dem Markt, dem Verbraucher und letztlich auch dem Image Russlands schaden. Auch dieses Mal wenden wir uns in aller Deutlichkeit an die russische Regierung, diese Verbote schnellstens zu überdenken und zurück zu nehmen. Es erscheint wenig glaubwürdig, dass Unternehmen, die in einigen hundert Ländern der Welt handeln, nur in Russland die Anforderungen an Qualitäts- und Verbraucherschutz nicht erfüllen“, so Rainer Seele, Präsident der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer.

Dieses Verbot kommt insofern überraschend, als in letzter Zeit deutliche Zeichen einer Wiederannäherung von beiden Seiten signalisiert wurden. „Wir führen bis jetzt – auch in diesen schwierigen Zeiten – einen konstruktiven Dialog mit der russischen Seite“, so Seele weiter. „Solche Maßnahmen sind unverhältnismäßig und verhindern Lösungen, um die Wirtschaftskrise zu überwinden und wieder Vertrauen aufzubauen.“