AHK-NEWSLETTER STEUERN 04/2016



Newsletter auf russisch / по-русски


Oktober 2016 | Ausgabe Nr. 4

Das AHK-Komitee für Steuern, Rechnungslegung und Controlling informiert mit diesem Newsletter über Entwicklungen in der russischen Praxis und Gesetzgebung in diesen drei Bereichen. Der Newsletter basiert auf Artikeln unserer Komiteemitglieder und spiegelt den Inhalt unserer Komiteearbeit wieder.


Steuerfreie Unternehmensfinanzierung künftig schwieriger

BRAND & PARTNER: Das russische Finanzministerium hat Anfang Oktober auf www.regulation.gov.ru einen Gesetzesentwurf veröffentlicht und zur öffentlichen Diskussion gestellt, der die Besteuerung von unentgeltlichen Vermögenszuwendungen an russische Kapitalgesellschaften - einschließlich von sogenannten Einlagen ins Gesellschaftsvermögen der russischen GmbH (Kapitalrücklagen) ändert.

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Aktionäre sind berechtigt, Einlagen ins Vermögen zu leisten

RÖDL & PARTNER: Das Gesetz schreibt das Verfahren zur Leistung von Einlagen ins Vermögen von Aktiengesellschaften (Einlagen von Aktionären ohne Auswirkung auf das Grundkapital) ähnlich wie bei Gesellschaften mit beschränkter Haftung vor. Diese Leistungen sind von der Gewinnbesteuerung befreit, wenn bestimmte Bedingungen eingehalten werden.

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Pflicht zur Veröffentlichung der Daten über die Pflichtwirtschaftsprüfung ab dem 1. Oktober 2016

STERHGOFF AUDIT: Am 1. Oktober 2016 werden Änderungen in Kraft treten, die am 3. Juli 2016 im Föderalen Gesetz Nr. 307-FS „Über die Wirtschaftsprüfungstätigkeit“ vom 30. Dezember 2008 vorgenommen wurden und Organisationen betreffen, die einer Pflichtwirtschaftsprüfung unterliegen.

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Gerichtspraxis: „Kapital“ (Severstal)

YUST: Am 5. August 2016 hat das Oberste Gericht die Revisionsbeschwerde der OOO „Kapital“ zurückgewiesen und damit in einem weiteren Fall auf das Konzept des unbegründeten steuerlichen Vorteils abgestellt. Im Ergebnis kam eine transparente Sichtweise trotz bestehendem Doppelbesteuerungsabkommen zur Anwendung, da im entschiedenen Fall bei der unentgeltlichen Übergabe von Vermögen (Aktien) an eine ausländische Gesellschaft im DBA-Staat innerhalb einer Beteiligungskette auf den tatsächlich wirtschaftlich Begünstigten im Nicht-DBA-Staat abgestellt wurde und die russische Gesellschaft nach Ansicht des Gerichts als Steueragent Gewinnsteuer hätte einbehalten müssen.

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 Kontakt

Dr. Robert Breitner

    Betreuer des Komitees für Steuern, Rechnungslegung und Controlling in der AHK

    stellv. AHK-Geschäftsführer

    komitees@russland-ahk.ru



 Die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer

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WICHTIG:

Die Informationen, die im gegenwärtigen Versand enthalten sind, zeigen eine Vorschau der laufenden Veränderungen der Gesetzgebung auf und stellen keine professionelle Rechtsberatung dar.

Die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer haftet nicht für den Schaden, der infolge der hier vorliegenden Informationen verursacht werden kann. Bei den für Sie interessanten Fragestellungen empfehlen wir Ihnen, sich an die Kontaktpersonen der entsprechenden Rechtsanwaltskanzleien zu wenden.