Friedenskapelle Rossoschka in Wolgograd

Belastete Beziehungen

Die Beziehungen zwischen Russland und der Europäischen Union einschließlich Deutschland sind durch den Ukraine-Konflikt mit den damit verbundenen Sanktionen und Gegensanktionen immer noch belastet. Ein Beispiel für die aktuellen Schwierigkeiten ist die Absage von Bundestagspräsident Norbert Lammert für den am 14. und 16. Juli 2016 geplanten Petersburger Dialog in St. Petersburg unter dem Dachthema "Russland und Deutschland im Angesicht globaler Herausforderungen". 

Gemeinsame Projekte gerade jetzt fördern

Wegen ihrer geographischen Lage und des geschichtlichen Hintergrunds sind die Europäische Union und Russland natürliche Partner mit einem hohen Zukunftspotenzial wirtschaftlicher, wissenschaftlicher und kultureller Beziehungen. Deshalb wollen wir vom Ost-West-Wirtschafts-Forum Bayern die Beziehungen in allen sanktionsfreien Bereichen gerade jetzt intensivieren. Dazu gehören nicht nur Dialogveranstaltungen, sondern vor allen Dingen konkrete Projekte.

Friedenskappelle auf dem Schlachtfeld von Stalingrad

Seit 2010 verfolgt das Ost-West-Wirtschafts-Forum Bayern das Projekt Friedenskapelle Rossoschka in Wolgograd auf dem Schlachtfeld von Stalingrad. Am 22. Juni 2016 vor 75 Jahren hat Hitler-Deutschland mit dem “Unternehmen Barbarossa“ die damalige Sowjetunion überfallen. 27 Millionen Sowjetbürger waren Opfer dieser Invasion. 

Gedenkort für die Opfer der deutschen Invasion

Wir wollen mit der Friedenskapelle einen Ort der gemeinsamen Erinnerungskultur schaffen. In der Sendung „75 Jahre Überfall auf die Sowjetunion“ - Titel,Thesen, Temperamente, ARD, 5. Juni 2016 wurde der Bau eines solchen Denkmals zu Recht gefordert. 

Brücken bauen in Zeiten der Konfrontation

Die Einweihung der Friedenskapelle Rossoschka am 7. September 2016 wurde unter der Schirmherrschaft der Außenminister Frank-Walter Steinmeier und  Sergey Lavrov gefeiert. Der deutsche Botschafter Rüdiger von Fritsch,  Direktor Sergei Netschaev vom Außenministerium in Moskau und Vizegouverneur Alexander Dorschdeev sprachen gemeinsam mit dem deutschen Bischof Dr. Walter Mixa und Metropolit German Timofejew und weiteren Gästen Gruß-und Segensworte. In der russischen Presse wurde breit berichtet. Wir haben mit diesem Projekt tatsächlich die Herzen der Menschen in Russland erreicht. 

Hohes Interesse an Zusammenarbeit

Gleichzeitig hat die Stadt Wolgograd ihr hohes Interesse am wirtschaftlichen Austausch in der Vorbereitung der Fußballweltmeisterschaft 2018 deutlich gemacht. Das reicht von der Modernisierung des Flughafens bis zum Wohnungsbau. Entsprechende Kontakte wurden hergestellt.

150.000 € gesammelt; noch 90.000 € Spenden benötigt

Wir haben bei Gesamtkosten der Friedenskapelle von 250.000 € noch eine Finanzierungslücke von ca. 90.000 €. Deshalb möchten wir sie als ein auf dem russischen Markt engagiertes Unternehmens bitten, sich am Sponsoring der Friedenskapelle Rossoschka zu beteiligen. Spenden auf das angegebene Spendenkonto sind steuerlich abzugsfähig. 

Beitrag zum Verständnis zwischen Deutschland und Russland leisten

Nähere Informationen über die Friedenskapelle können Sie der beiliegenden Broschüre entnehmen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie dieses Projekt unterstützen und damit einen wesentlichen Beitrag zur Vertrauensbildung und zum Verständnis zwischen Deutschland und Russland leisten. Es sollte eine Ehre sein für jedes deutsche Unternehmen, das Geschäfte in und mit Russland macht, auf der Sponsorentafel in Rossoschka verzeichnet zu sein. Im Gegensatz zu anderen karitativen Projekten wird die Friedenskapelle in Rossoschka landesweit als positives Symbol der Freundschaft und als Signal der Versöhnung und des Friedens wahrgenommen.

Für weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung.

Spendenkonto

Bundesverband Deutscher West-Ost-Gesellschaften e.V.

Stichwort: Friedenskapelle Rossoschka

IBAN: DE63 1002 0890 5220 1431 65

BIC: HYVEDEMM488

HypoVereinsbank Berlin

Ansprechpartner

Eberhard Sinner

Staatsminister a. D.

E-Mail: esinner(at)owwf.bayern