Delegation der Deutschen Wirtschaft

Die Delegierten der Deutschen Wirtschaft in Moskau und St. Petersburg repräsentieren den Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in der Russischen Föderation.

Im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland unterstützen sie die Wirtschaftstätigkeit deutscher Unternehmen in Russland und russischer Unternehmen in Deutschland. Durch die Delegierten des deutschen Kammernetzwerks in der Russischen Föderation wird zusätzlich sowohl ein enger Kontakt mit der russischen Politik sichergestellt als auch politische Delegationen Deutschlands in Russland begleitet.

24.09.2021
AHK-News
Delegation der Deutschen Wirtschaft

Streitpunkt Futtermittelimporte: Russischer Regulierer und Unternehmen gehen aufeinander zu

Am 20. September hat Sergej Dankwert, Chef der russischen Aufsichtsbehörde für Lebensmittelsicherheit (Rosselkhoznadzor), eine Onlinekonferenz mit…

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21.09.2021
AHK-News
Delegation der Deutschen Wirtschaft
Sanktionen

Russland verlängert Gegensanktionen um ein weiteres Jahr

Am 20. September ist ein Erlass des russischen Präsidenten Wladimir Putin veröffentlicht worden, mit dem die am 6. August 2014 verhängten…

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21.09.2021
Delegation der Deutschen Wirtschaft
Eurasische Wirtschaftsunion

Neue Ausgabe des EAWU-Briefings

Alles Wichtige über die wirtschaftlichen Ergebnisse des ersten Halbjahres in der EAWU, Gesetzesänderungen und neue Projekte im eurasischen Raum finden…

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23.09.2021
AHK-News
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Delegation der Deutschen Wirtschaft
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Am 21. und 22. September hat der AHK-Beauftragte in der Wolga-Region, Andreas Renner, in Begleitung von Vertretern von sieben Unternehmen das Gebiet…

21.09.2021
Delegation der Deutschen Wirtschaft
Eurasische Wirtschaftsunion
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15.09.2021
Delegation der Deutschen Wirtschaft
AHK St. Petersburg
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Die größte internationale Fachmesse für medizinische Ausrüstung und medizinische Geräte Medica lädt russische Unternehmen zur Teilnahme ein. Die…

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Lobbying

André Fritsche, Leiter der Abteilung „Regierungskontakte“ Tel.: +7 495 234 49 50 - 2330 E-Mail: fritsche@russland-ahk.ru

Die Interessen der Deutschen Wirtschaft in Russland bei Regierung und Behörden zu vertreten, ist das Hauptanliegen der wirtschaftspolitischen Lobbyarbeit der Delegation der Deutschen Wirtschaft in Russland. In der Abteilung Regierungskontakte werden hierfür Vorschläge gesammelt und kanalisiert.

In Zusammenarbeit mit den zwei Dutzend Komitees und Arbeitsgruppen der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK) werden Gesetzesänderungen zur Verbesserung des Investitionsklimas in der Russischen Föderation vorgeschlagen.  In nicht wenigen Fällen finden diese Fälle positive Aufmerksamkeit und werden berücksichtigt, beispielsweise bei der steuerlichen Anerkennung von Ausgaben für die Duale Berufsausbildung oder der Förderung von KMU mit ausländischem Kapital.

In der Coronakrise hat die Delegation der Deutschen Wirtschaft erfolgreich dazu beigetragen, zahlreiche deutsche Unternehmen auf die föderalen, insbesondere aber auch regionale Regierungslisten zu setzen, die den Firmen den Betrieb während der Anti-Corona-Maßnahmen erlaubt und es Firmen ermöglicht, in den Genuss staatlicher Subventionen zu kommen.

André Fritsche ist Leiter der Abteilung „Regierungskontakte“. Er und andere Mitarbeiter der Delegation werden von Maria Svetlichnaia (E-Mail: svetlichnaya(at)russland-ahk.ru) als Assistenz der Abteilung „Regierungskontakte“ unterstützt. In Sankt Petersburg ist Elena Ijewlewa (E-Mail: ijewlewa(at)russland-ahk.ru) zuständig.

Lokalisierung und Strategische Arbeitsgruppe

Natalja Kutschinina, stellvertretende Leiterin der Abteilung „Regierungskontakte“, Tel.: +7 495 234 49 50 - 2278, E-Mail: kutschinina@russland-ahk.ru

Importsubstitution und eine vertiefte Lokalisierung sind die Herausforderungen, der sich viele ausländische Unternehmen gegenübersehen, um erfolgreich auf dem russischen Markt bestehen zu können. Die Sonderinvestitionsverträge, die der russische Staat initiiert hat, um ausländische Investitionen anzuziehen und abzusichern, sind für viele ausländische und deutsche Firmen nur mit Mühe zu durchdringen. Die Delegation der Deutschen Wirtschaft organisiert gemeinsam mit der AHK Veranstaltungen, um deutsche Unternehmen dazu zu informieren und bei ihrer Entscheidungsfindung zu unterstützen.

In Russland unterhält die Delegation der Deutschen Wirtschaft enge Kontakte zu den relevanten staatlichen Stellen wie dem russischen Industrie- und Handelsministerium, dem Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung, dem Fond für Industrieentwicklung, der KMU-Agentur, der Agentur für technologische Entwicklung, die ihre Förderprogramme deutschen Unternehmen bei gemeinsamen Sitzungen und Treffen anbieten.

Von Seiten der deutschen in Russland tätigen Unternehmen bereitet die Delegation der Deutschen Wirtschaft  traditionell die zweimal jährlich tagende Strategische Arbeitsgruppe Wirtschaft und Finanzen (SAG) der deutschen und russischen Regierung vor, in der Fragen von allgemeiner Bedeutung angesprochen werden, aber in Form von Petita auch konkrete Firmenprobleme.

Jährlich veranstaltet die Delegation der Deutschen Wirtschaft in enger Kooperation mit der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer zwei große Leuchtturm-Konferenzen. Die erste findet traditionell im ersten Quartal des Jahres in Berlin statt und widmet sich aktuellen Themen der deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen. Mit regelmäßig über 500 Teilnehmern und hochrangigen Vertretern aus Politik und Wirtschaft ist es nicht nur die größte, sondern auch die bedeutendste jährlich stattfindende Russland-Konferenz.

Im vierten Quartal findet in Moskau das deutsch-russische Branchenforum statt, das die Entwicklung der russischen Industriebranchen im Blick hat.

News zu Lokalisierung und Strategische Arbeitsgruppe

Digitalisierung und Zukunftstechnologien

Marina Gogolidze, Lead/Data Manager, Tel: +7 495 234 49 50, E-Mail: gogolidze@russland-ahk.ru

Die Delegation der Deutschen Wirtschaft unterstützt deutsche Unternehmen in Russland im Bereich der Digitalisierung bei der Suche nach geeigneten Partnern, aber auch die interne Modernisierung und Digitalisierung der Organisationen, die die deutsche Wirtschaft in Russland vertreten. Dabei wird besonderes Augenmerk auf Datenmanagement und die Weiterentwicklung des CRM gelegt.

Im Interesse der Deutschen Wirtschaft sucht die Delegation der Deutschen Wirtschaft zusammen mit Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK) innovative Lösungen und Unternehmen in der russischen Start-up-Szene. Mit Zugang zu rund 5.000 Start-ups aus ganz Russland bieten wir deutschen Unternehmen die Möglichkeit, digitale und neue Technologien in Russland zu scouten und für sich zu nutzen. Auch werden die deutschen Unternehmen bei der Implementierung und Umsetzung von Pilotprojekten durch die Delegation unterstützt.

Die Delegation der Deutschen Wirtschaft hat erfolgreich dazu beigetragen, dass im Jahr 2020 der Autokonzern Volkswagen in Russland sein Innovationsprogramm „VGR Startup Rally“ gestartet hat. Aus 60 von uns bewerteten digitalen Innovationsprojekten hat Volkswagen nach einem mehrstufigen Auswahlprozess drei Pilotprojekte ausgewählt, die gegenwärtig implementiert werden.

Außerdem arbeitet die Delegation der Deutschen Wirtschaft eng mit deutschen Bundesländern zusammen. So wurden der Region Südbrandenburg russische Start-ups zum Matching mit mitteständischen Unternehmen aus Brandenburg vorgestellt.

Jeweils im Herbst nahm die Delegation der Deutschen Wirtschaft am Netzwerkprojekt „Start.up! Germany“ teil, bei dem während einer einwöchige Delegationsreise internationaler Hightech-Start-ups aus ca. 20 verschiedenen Ländern nach Nordrhein-Westfalen und Deutschland gebracht wurden, darunter auch jeweils sechs Start-ups aus Russland, die an einem Markteintritt in Deutschland interessiert sind.

Zur Auswahl der russischen Start-ups aktivierte die Delegation der Deutschen Wirtschaft ihr breit gefächertes Netzwerk im russischen Start-up-Ökosystem und organisierte die Vorauswahl gemeinsamen mit Partnern wie dem Innovationszentrum Skolkovo, der Russian Venture Company (RVC), dem Internet Initiatives Development Fund (IIDF) und der Start-up-Initiative der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer. Die Auswahl der finalen Teilnehmer wurde dann im Rahmen von Pitch Sessions in Skolkovo (2017), beim IIDF (2018) und im Büro der Delegation der Deutschen Wirtschaft (2019) durchgeführt.

Darüber hinaus ist die Delegation der Deutschen Wirtschaft an der Deutsch-Russische Initiative zur Digitalisierung der Wirtschaft (GRID) beteiligt, bei der es sich um eine Partnerschaft von über einem Dutzend deutscher und russischer Technologiekonzerne sowie des Russischen Verbandes der Industriellen und Unternehmer (RSPP) und des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft handelt. Das Kernziel dieser Initiative ist die Intensivierung des deutsch-russischen Erfahrungsaustausches in der Digitalwirtschaft und insbesondere im Bereich „Industrie 4.0“.

Zu diesem Zweck finden jährlich zahlreiche gemeinsame Veranstaltungen sowohl bei internationalen Großkonferenzen als auch in einem exklusiven, branchenorientierten Format statt. Auch werden im Rahmen von GRID Delegationsreisen von Vertretern russischer Unternehmen zu Industrieunternehmen in Deutschland und von Vertretern deutscher Unternehmen zu modernen Fabriken in Russland organisiert, um „Industrie 4.0“ hautnah erlebbar zu machen. Nicht zuletzt erfüllt GRID auch eine wichtige politische Funktion in geopolitisch schwierigen Zeiten, da bei den Aktivitäten der Initiative eine deutsch-russische Kooperation im Digitalbereich aktiv und öffentlichkeitswirksam gelebt wird.

Sanktionen

Ruslan Kokarev, Referent für Protektionismus und Sanktionen, Tel.: +7 495 234 49 50, E-Mail: kokarew@russland-ahk.ru

Über Änderungen und Anpassungen bei den Sanktionen der EU und der USA gegen Russland informiert die Delegation der Deutschen Wirtschaft regelmäßig in Hintergrundgesprächen und Veranstaltungen, zu denen Experten und Firmenvertreter eingeladen werden. Die Unternehmen erhalten aktuelle Informationen über Änderungen in der Gesetzgebung der EU und Russlands. Weiterhin wird über Änderungen in den Sanktionsmechanismen von Drittstaaten aufgeklärt.

Es besteht ein weiterhin großer Bedarf an Informations- und Erfahrungsaustausch zu den Auswirkungen der Sanktionen. Dies gilt insbesondere auch im Bereich der Exterritorialität von US-Sanktionen.

So fand im Dezember 2019 unter Beteiligung der Deutschen Botschaft in Moskau ein Hintergrundgespräch zum Jahresausblick 2020 statt. Im Mai 2020 folgte ein Seminar zur Exterritorialität von US-Sanktionen und deren Auswirkungen auf ausländische Investitionen in Russland.

Die Delegation der Deutschen Wirtschaft in Russland erstellt Analysen über die wirtschaftlichen Auswirkungen der Sanktionen und führt dazu regelmäßig Umfragen unter den Unternehmen durch. Bei Anfragen zu Sanktionen und Gegensanktionen werden Ansprechpartner und Informationen vermittelt.

News zu Sanktionen

Zoll

André Fritsche, Leiter der Abteilung „Regierungskontakte“ Tel.: +7 495 234 49 50 - 2330 E-Mail: fritsche@russland-ahk.ru

Die Delegation der Deutschen Wirtschaft unterstützt in Zusammenarbeit mit dem Zollkomitee der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer deutsche Unternehmen bei der Wareneinfuhr nach Russland und hilft bei Schwierigkeiten mit der Zollabfertigung. Hierbei setzen wir auf eine enge Zusammenarbeit mit den russischen Zollbehörden, mit denen wir einen intensiven Austausch pflegen.

Dieser Austausch erfolgt über ein aktives Netzwerk und eine effektive Zusammenarbeit mit den wichtigsten Abteilungen des Föderalen Zolldienstes Russland (FTS), insbesondere mit der Hauptverwaltung für Zollkontrolle nach Warenfreigabe, der Verwaltung für Handelseinschränkungen, Devisen- und Exportkontrolle sowie der Verwaltung für Warennomenklatur.

Um Zollanfragen schnell und direkt zu bearbeiten, haben wir gemeinsam mit dem FTS eine Plattform für Zollanfragen eingerichtet. So können deutsche Unternehmen schnell ihre Fragen zur Zollabfertigung in Russland stellen und Problemfälle melden. Die werden dann direkt an den FTS weitergeleitet.

Durch die Teilnahme am Experten- und Beratungsrat des FTS können wir uns für die Umsetzung eine effizienten Zollpolitik einsetzen. Beim FTS-Experten- und Beratungsrat sind ständige Arbeitsgruppen angesiedelt, in denen die Delegation der Deutschen Wirtschaft Problemfälle vorträgt und Verbesserungen der Zollregulationen und Gesetzgebung zur Diskussion stellt.

Gemeinsam mit dem AHK Komitee für Zoll-, Transport- und Logistikfragen unterstützt die Delegation der Deutschen Wirtschaft in Russland deutsche Unternehmen zu Fragen der Zollregulierung. Fachkundige Experte tauschen sich in Sachen Zollabfertigung aus und erörtern Gesetzesnovellen und neue Normensetzungen in technischen Regelwerken im Zoll-, Transport- und Logistikrecht.

Einige Fragen der Zollregulierung liegen im Kompetenzbereich von supranationalen Organisationen wie der Europäischen Union (EU) und der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU). Dazu zählen die gegenseitige Anerkennung von zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten, der elektronische Dokumentenfluss sowie die Idee eines grünen Zollkorridors zwischen EU-EAWU. Um die Interessen der deutschen Unternehmen zu schützen und zu unterstützen, steht die Delegation der Deutschen Wirtschaft in diesem Bereich in engem Austausch mit den Behörden.

Darüber hinaus werden regelmäßig Umfragen zu aktuellen Fragen der Zollregulierung, der Qualität der Dienstleistungen, der Arbeit des russischen Zolldienstes, der Digitalisierung der Zollaktivitäten initiiert.

Hier finden Sie die Auswertung der Zoll-Umfrage vom Oktober 2020.

Der jüngsten Umfrage vom Oktober 2020 zufolge sind 80 Prozent mit der Arbeit der russischen Zollbehörden zufrieden. 82 Prozent sind nicht oder nur selten mit der Korrektur des Zollwertes konfrontiert. Allerdings ist die Zahl der Firmen, die eine Zollwertberichtigung vornehmen mussten, im Vergleich zur Umfrage des Vorjahres um 6 Prozent gestiegen. 

News zu Zoll

Technische Regulierung in der EAWU

Julia Sawkina, Projektkoordinatorin „Dialog für technische Regulierung mit der EAWU“. Tel.: +7 (495) 234 49 50 - 2302, E-Mail: sawkina@russland-ahk.ru

Die Delegation der deutschen Wirtschaft in Russland führt seit 2018 einen Expertendialog mit der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) zur Technischen Regulierung. Der Dialog wird vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fachlich betreuet und politisch flankiert. Während der regelmäßigen Expertentreffen werden bestimmte Aspekte der Zertifizierung und Normung unter Teilnahme der Eurasischen Wirtschaftskommission sowie anderer hochrangigen Stakeholder diskutiert.

Der Austausch dient einem tieferen Verständnis für die institutionellen Zuständigkeiten und Funktionsweisen auf dem Gebiet der Technischen Regulierung im europäischen bzw. eurasischen Raum. Es werden im Bereich der Normung und Standardisierung, Akkreditierung und Konformitätsbewertung wie auch im Messwesen Grundsatzfragen thematisiert und Felder identifiziert, um möglichst nichttarifäre technische Handelshemmnisse beseitigen zu können. An den Expertentreffen beteiligen sich Vertreter der Wirtschaft, des BMWi, der Eurasischen Wirtschaftskommission (EAWK) sowie Vertreter der nationalen Regulierungsbehörden und Normungsinstitutionen aus Deutschland wie auch einzelner EAWU-Mitgliedsstaaten.

Weitere Informationen zu dem Projekt der Delegation finden Sie auf der Unterseite Dialog zur Technischen Regulierung in der EAWU.

News zum Dialog mit der EAWU

Nachhaltige Energiewirtschaft

Maxim Briksa, Projektleiter Energiewirtschaft und Erneuerbare Energien, Filiale Nordwest, Tel.: +7 (812) 329-14-15, E-Mail: briksa@russland-ahk.ru

Die Delegation der deutschen Wirtschaft in Russland unterstützt den Dialog deutscher und russischer Unternehmen im Bereich traditionelle und erneuerbare Energien. Besonderes Augenmerk liegt darauf, einen gut informierten Austausch zu ermöglichen, sodass russische Unternehmen und Regierungsstellen sich auf die Energiewirtschaftsstrategie der Bundesrepublik Deutschland und der deutschen Energiewirtschaft ausrichten können. So bekommt das Exportgeschäft und russisch-deutsche Energiepartnerschaften eine nachhaltige Grundlage und können sich für eine langfristig produktive Ausrichtung gut positionieren.

Die Arbeit der Delegation in diesem Bereich lässt sich in drei Punkte unterteilen:

1. Information zum aktuellen Diskussions-, Forschungs- und Wissensstand

2. Matchmaking deutscher und russischer Unternehmen, Identifizierung möglicher Investitionsprojekte

3. Organisation von und Teilnahme an lokalen, regionalen und internationalen Austauschforen

Fragen der Zukunft

Das Energiewirtschaftskomitee der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer tagt viermal jährlich im on- und offline Format, um aktuelle Fragen der Energiebranche zu besprechen und sich gemeinsam zu Zukunftsthemen zu positionieren. Parallel dazu werden öffentliche Auftritte der deutsch-russischen Energiebranche organisiert, wie zum Beispiel beim Russischen Energieforum, dem Russischen Gasforum oder der internationalen Windenergiemesse in Hamburg. Wir veranstalten Delegationsreisen auch im digitalen Format und unterstützen Firmen bei ihren Onlineauftritten im Rahmen solcher Veranstaltungen, organisieren B2B-Gespräche, um deutsche und russische Unternehmen aus unterschiedlichen Sektoren der Energiewirtschaft zusammen zu bringen. In regelmäßigen Abschnitten werden Positionspapiere und Themenberichte erstellt.

Lokaler Puls

Lokale Partner sind eine Grundvoraussetzung für die Teilnahme an Ausschreibungsverfahren der russischen Regierung, sowie für die Einspeisung in nationale Netze. Diese Lokalisierungsanforderungen (aktueller Stand: 65%) sind ein Hauptinstrument zur Förderung von erneuerbaren Energieformen auf dem russischen Markt. Verlässliche Partnerschaften mit lokalem Input sind daher der ausschlaggebende Erfolgsfaktor für deutsche Unternehmen in Russland. Die Delegation der deutschen Wirtschaft in Russland liefert das branchenspezifische Know-how, um diese Partnerschaften möglich zu machen.

News zu Energie und Umwelt


Das Team der Delegation

André Fritsche

Leiter der Abteilung Regierungskontakte
Repräsentant des Bundeslandes Hessen in der Russischen Föderation

Elena Ijewlewa

Stellvertretende Leiterin
Delegation der Deutschen Wirtschaft in St. Petersburg

Natalja Kutschinina

Stv. Leiterin der Abteilung Regierungskontakte
Koordinierung politisches Lobbying

Aia Lobanowa

Büroleiterin und Referentin des Delegierten der Deutschen Wirtschaft in der Russischen Föderation

Ruslan Kokarew

Direktor für Lobbying, Komitees und Verbände,
Referent für Protektionismus und Sanktionen

Julia Sawkina

Projektkoordinatorin
„Dialog für technische Regulierung mit der EAWU“

Maria Svetlichnaia

Assistenz der Abteilung Regierungskontakte

Maxim Briksa

Leiter Energiewirtschaft

Marina Gogolidze

Lead/Data Manager

Alevtina Krylova

Spezialistin Digitalisierung und Zukunftstechnologien

Olga Newskaja

Projektleiterin Regierungskontakte Nordwest