Okt 21

Workshop Russland

Aktuelle Wirtschaftslage und Markteintritt

Seit Mitte 2014 gelten EU-Sanktionen gegen Russland. Nach wie vor ist die Mehrzahl der deutschen Lieferungen nicht von Sanktionen betroffen. Russland konnte 2018 seinen Außenhandelsumsatz um fast ein Fünftel steigern. Wegen der hohen Rohstoffpreise sind die Exporte deutlich schneller gewachsen als die Importe (+5 Prozent). Deutschland bleibt dabei nach China zweitwichtigster Handelspartner für die Russische Föderation.

Russlands Wirtschaft wächst langsam und bleibt zurzeit weit unter ihren Möglichkeiten. Trotz des Rohstoffreichtums, der günstigen Lage zwischen Asien und Europa und der über 146 Millionen Einwohner, von denen viele gut ausgebildet sind, erreicht sie nicht die Dynamik anderer Schwellenländer. Die seit sechs Jahren stagnierenden Realeinkommen, der schwierige Zugang zu Kapital für Investitionen sowie die US- und EU-Sanktionen bremsen die Entwicklung.

Trotz dieser Hemmnisse gehören deutsche Unternehmen zu den aktivsten ausländischen Partnern. Sie schätzen das große Marktpotenzial aufgrund des Modernisierungsbedarfs, die guten Gewinnaussichten, das Konsumverhalten und die attraktiven Rahmenbedingungen für Investitionen. Produkte „Made in Germany“ sind weiterhin sehr beliebt und werden weiterhin in Russland eingekauft.

Themen u.a.:

  • Aktuelle Wirtschaftslage und Markteintritt
  • Informationen über rechtliche Besonderheiten im Markt Russland
  • Interkulturelles Management und betriebswirtschaftliche Besonderheiten
  • Überblick über die Eurasische Wirtschaftsunion (Russland, Weißrussland, Kasachstan, Armenien und Kirgisistan)

Es besteht die Möglichkeit zu Einzelgesprächen (bitte bei Anmeldung angeben).

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