Abfallwirtschaft: AHK und REO vereinbaren Kooperation

Die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer (AHK) und der Russische Umweltdienstleister (REO), der in Russland für die Abfallreform zuständig ist, haben bei der Mitgliederversammlung der AHK ein Abkommen über Zusammenarbeit im Bereich Abfallbehandlung unterzeichnet.

Die neuen Partner wollen insbesondere bei der Umsetzung des Projekts „zur Behandlung fester Siedlungsabfälle“ kooperieren, das Teil des „nationalen Umweltprojektes“ ist. Das Abkommen ist auf fünf Jahre angelegt. Darin bekräftigen die AHK Russland und REO ihr Interesse, ihre Kräfte zu bündeln, um eine beiderseitig vorteilhafte Zusammenarbeit, die auf Offenheit, Gleichheit und Transparenz beruht, strategisch zu entwickeln. REO wird die AHK Russland als Plattform für Kooperationen mit deutschen Investoren und Unternehmen nutzen, die technisches Know-how im Bereich der Abfallbehandlung bieten. Ein wichtiger Bestandteil der zukünftigen Zusammenarbeit ist die Auswertung der Erfahrungen Deutschlands und deutscher Unternehmen, weshalb REO Vertreter in die zuständigen AHK-Komitees schicken wird. Außerdem werden REO und die AHK Russland gemeinsam Probleme und lokale Aufgaben erörtern, um optimale Lösungen zu finden, sowie gemeinsam an Veranstaltungen teilnehmen und bei Bedarf Arbeitsgruppen einsetzen, um die gesteckten Ziele zu erreichen.

Kooperiert werden soll auch im Rahmen des Projekts Germantech, das von der AHK Russland gestartet worden war, um die deutsch-russische Zusammenarbeit in der Abfallwirtschaft voranzutreiben. Auf der Digitalplattform Germantech können deutsche Unternehmen mit Fokus auf Recycling und Entsorgung ihre Erfahrungen mit russischen Partnern teilen.


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Ansprechpartner

Thorsten Gutmann

Leiter der Abteilung Kommunikation & Marketing