AHK beteiligt an Forum zur Berufsqualifikation in Russland

Mehr als 2.500 Teilnehmer nahmen am fünften gesamtrussischen Forum „Nationales Berufsqualifikationssystem Russlands", welches am 5. Dezember in Moskau stattfand, teil. Unter den Teilnehmern des Forums waren hochrangige Vertreter aus Politik, Bildungseinrichtungen und Wirtschaft beteiligt. Auf dem Forum wurden strategische Ansätze für die Entwicklung des nationalen Qualifikationssystems in verschiedenen Schlüsselsitzungen diskutiert. Der Geschäftsführer des Fonds für Infrastruktur- und Bildungsprogramme Andrej Swinarenko sprach in der zweiten Schlüsselsitzung „Anerkennung von Berufsqualifikationen: von der Entkoppelung zu einer einheitlichen Plattform“ über Engpässe im russischen Berufsbildungssystem und entsprechende Möglichkeiten auf die Anforderungen von Wirtschaft und Arbeitgeber zu reagieren. Er betonte: „Effektiver ist die Umsetzung von ergänzenden Bildungsprogrammen, die sich strikt an den Anforderungen beruflicher Standards orientieren." Genau solch ein ergänzendes Bildungsprogramm präsentierte Herr Harten, stellvertretender Geschäftsführer der AHK Russland. In seiner Rede sprach er von der erfolgreichen Umsetzung des Projektes „Deutsch-Russische Kooperation bei der Durchführung einer Demonstrationsprüfung für KFZ-Mechatroniker“ und nannte die Ergebnisse. „Die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche duale Ausbildung ist ein unabhängiges und hochwertiges Berufsqualifikationssystem. Russische als auch deutsche Azubis hatten keine Probleme bei den Prüfungen und beeindruckten mit ihren Leistungen“. Russische KFZ-Mechatroniker Azubis legten die Prüfung in Deutschland ab, während deutsche Azubis in Russland beim Projektpartner KAMAZ geprüft wurden. Frau Svetlana Micheeva, die Direktorin der Kamaz-Akademie, lobte in ihrer folgenden Rede die hervorragende Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Institutionen und die Möglichkeit sich zu diesem Thema auszutauschen.

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Ansprechpartner

Thorsten Gutmann

Leiter der Abteilung Kommunikation