AHK-Mittelstandskomitee schreibt Brief an Premier Mischustin

Präsident Wladimir Putin hat die russische Regierung angewiesen, zusätzliche Unterstützungsmaßnahmen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) auszuarbeiten.

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In diesem Zusammenhang verfasste das AHK-Mittelstandskomitee in der vergangenen Woche einen Brief an Premierminister Michail Mischustin mit konkreten Vorschlägen. Er wurde geschrieben von der stv. AHK-Vorstandschefin Valeria Khmelevskaya und vom Leiter des AHK-Mittelstandskomitees und AHK-Vorstandsmitglied Maxim Schachow sowie unterzeichnet von Matthias Schepp, AHK-Vorstandschef und Delegierter der Deutschen Wirtschaft in Russland. Das Schreiben enthält unter anderem folgende Vorschläge:

  1. Vereinfachung von Zollabfertigungsverfahren, u. a. ein temporäres Moratorium auf die Anwendung neuer Zollvorschriften für Kleinunternehmen sowie die Schaffung eines grünen Zollkorridors für KMU
  2. Unterstützung beim Einkauf im Inland, u. a. Subventionen und Steueranreize beim Kauf von Roh- und Betriebsstoffen für den Eigenbedarf von KMU, wenn diese von russischen Lieferanten bezogen werden, sowie Exportsubventionen, um hohe Einfuhrzölle zu kompensieren
  3. Unterstützung bei Lokalisierung, u. a. durch Schaffung eines Subventionsmechanismus für die Lokalisierung von KMU auch bei niedrigem Lokalisierungsgrad (z. B. bei Herstellung importierter Materialien)
  4. Weniger Verwaltungsaufwand, u. a. flexiblere und kulantere Lösungen bei dem Verhängen von Bußgeldern an KMU insbesondere in der Post-Covid-Phase 2022

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