AHK schickt sechs russische Startups nach Deutschland

Am 17. August hat die AHK Russland eine Pitch-Session für das Projekt Start.up! Germany 2018 organisiert. Zusammen mit dem Mitgliedsunternehmen Kirovsky Zavod, der Skolkovo Foundation und der Russian Venture Company hat die AHK Russland russische Start-Ups ausgesucht, die im Herbst nach Deutschland fahren werden. Ihr Projekt mussten sie in nur fünf Minuten vorstellen.

An dem Wettbewerb hatten sich 13 junge, innovative russische Unternehmen aus drei Tracks beteiligt: Logistics & Mobility, Smart City und Insur Tech. Die Nachwuchs-Unternehmer mussten eine strenge Expertenjury, die sich aus Teilnehmern der AHK-AG Startups zusammensetzt,  überzeugen. Für die Produkt-Präsentation hatten sie jedoch nur maximal fünf Minuten Zeit.

Sechs Wettbewerber hatten es schließlich in die Endrunde geschafft. Sie werden am 7. Oktober nach Deutschland reisen und im Rahmen des Start.up! Germany 2018-Projekts Vertreter deutscher Firmen und Business-Acceleratoren kennenlernen. Die Gewinner sind:

1. Navigine: Lösungen zur Echtzeit-Positionsbestimmung und Indoor-Navigation in geschlossenen Räumlichkeiten.

2. Oz Forensics: Technologie zur Identifizierung von Fälschungen in Dokumenten und digitalem Bildmaterial, um Versicherungsunternehmen vor Versicherungsbetrug zu schützen.

3. Robot Vera: Personalsuche-Software, die Karriere-Websites automatisch nach passenden Kandidaten für Stellenausschreibungen durchsucht, die geeignetsten Kandidaten anruft und interaktive Vorstellungsgespräche führt.

4. TEPLORIUM: moderne Verglasungstechnologie zur Herstellung energieeffizienter Fenster.

5. MOAR Stack: Technologie zum direkten Zusammenschluss von verteilten Geräten des Internets der Dinge zu selbstorganisierenden Netzwerken.

6. ATTILAN: VR-Plattform zur Gamification von medizinischen Rehabilitationsprozessen für Menschen mit Hand- oder Armprothesen.

Die Wahl war nicht einfach. Alle Teilnehmer der Pitch-Session hatten beeindruckende Projekte vorgestellt. Letztendlich musste sich die Jury für die innovativsten Startups entscheiden, deren Projekte reelle Marktperspektive in Deutschland haben. „Heute arbeiten viele deutsche Unternehmen mit internationalen Start-Ups aus den USA oder Israel zusammen. Partnerschaften mit russischen Unternehmensgründern sind mindestens genauso vielversprechend“, sagt Matthias Schepp, Vorstandsvorsitzender der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer.

Start.up! Germany 2018 ist ein internationales Projekt, das vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), mehreren IHKs aus Nordrhein-Westfallen und den Außenhandelskammern aus über 20 Ländern gemeinsam durchgeführt wird.

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