Deutsche Firmen beteiligt an Produktivitätsforum in Russland

Nachdem die Wirtschaftsminister Maxim Oreschkin und Peter Altmaier im Juni beim Internationalen Sankt Peterburger Wirtschaftsforum ein Memorandum für eine deutsch-russische Effizienzpartnerschaft unterzeichnet haben, ist die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer (AHK) nun Partner und Mitorganisator des „Internationalen Produktivitätsforums“.

Es findet am 26. und 27. November unter Federführung des russischen Wirtschaftsministeriums im Moskauer Technologie- und Innovationscluster Skolkovo statt. Am Forum nehmen Wirtschaftsminister Maxim Oreschkin und Finanzminister Anton Siluanow ebenso teil wie Top-Manager von Volkswagen, Bionorica, Airbus, Schaeffler, Phoenix Contact, KUKA Robotics, Bosch und anderen deutschen Unternehmen, die seit vielen Jahren erfolgreich in Russland tätig sind.

„Deutsche Unternehmen bringen ihre modernsten Technologien nach Russland und sind deshalb ideale Partner bei der Modernisierung der russischen Wirtschaft“, sagt Matthias Schepp, Vorstandsvorsitzender der AHK „Das Produktivitätsforum ist ein wichtiger Schritt hin zum Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Moskau, Berlin und Brüssel im Rahmen der Effizienzpartnerschaft.“ Zu den Kernthemen des Forums zählen neben der Steigerung der Arbeitsproduktivität auch der Abbau von Bürokratie und die Automatisierung von Produktionsprozessen.

„Wir errichten gerade ein Werk in Woronesch und rechnen 2021 mit dem planmäßigen kommerziellen Produktionsstart“, sagt Prof. Dr. Michael A. Popp, Vorstandsvorsitzender des deutschen Arzneimittelherstellers Bionorica SE. „Eine hohe Arbeitsproduktivität und automatisierte Produktionsprozesse sind dann essenziell, um Russland und weitere Märkte der Eurasischen Wirtschaftsunion schnell bedienen zu können.“

Doch nicht nur Russland profitiert von deutschen Technologien, sondern auch umgekehrt. „Wenn sich in Russland etwas prächtig entwickelt hat, dann ist es das Engineering“, sagt Elena Semenova, Geschäftsführerin der Russland-Tochter des deutschen Elektrotechnik-Unternehmens Phoenix Contact. „Eine Symbiose zwischen unseren Produkten und dem russischen Engineering sorgt für den Erfolg unserer Arbeit.“

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