Deutsche Qualität gefragt: Symrise erweitert Produktion in Russland

Der deutsche Aroma- und Duftstoffhersteller Symrise hat seine Produktion in Russland erweitert. In der 4. Produktionslinie in seinem Werk in Rogovo bei Moskau will Symrise künftig flüssige Aromastoffe für die lokale Milch-, Getränke- und Süßigkeitenindustrie herstellen. Die Investitionen belaufen sich auf 1,3 Mio. Euro.

Dem durchschnittlichen Verbraucher ist der Name „Symrise“ weniger geläufig, obwohl er durchschnittlich 40 Mal täglich mit Symrise-Produkten in Berührung kommt: Die künstlichen Aromen des deutschen „Hidden Champions“ sind nahezu in fast allen Süßigkeiten, Snacks und Getränken, aber auch in Drogerie- und Kosmetikartikeln enthalten.

Jetzt hat Symrise, führender Hersteller von Duft- und Aromastoffen für die Lebensmittel- und FMCG-Industrie, am 11. Juni seine Produktion im Werk in Rogovo in der Nähe Moskaus um flüssige Aromastoffe erweitert. Diese Aromen werden hauptsächlich in der Herstellung von Milchprodukten, Getränken und Süßigkeiten eingesetzt. Davon sollen künftig 1.800 Tonnen pro Jahr im Zweischichtbetrieb produziert werden. Bisher stellte das Unternehmen in Russland ausschließlich trockene Aromen für vor allem für Snacks her, davon knapp 8.000 t pro Jahr.

„Unseren Umsatz von 3 Mrd. Euro weltweit wollen wir in den nächsten Jahren verdoppeln. Dabei wird das Werk in Russland eine besondere Rolle spielen“, kündigte Dirk Bennewitz, Vize-Präsident von Symrise für die EAME-Länder, bei der feierlichen Eröffnung der neuen Produktionslinie an.

«Made in Russia – Made for Russia» lautet unser Motto. Durch die neue Produktionslinie rücken wir an unsere russischen Kunden noch näher heran und können dadurch bessere Qualität und Service anbieten“, verspricht Stephan Schulte, Generaldirektor von Symrise in Russland.

Die Investitionen in die Produktionserweiterung belaufen sich auf 1,3 Mio. Euro. Insgesamt hat der „Hidden Champion“ des guten Geschmacks über 12 Mio. Euro in seinen russischen Standort investiert. Pro Jahr setzt das Unternehmen in Russland über 50 Mio. Euro um und beschäftigt 127 Mitarbeiter.

„Investitionen in politisch nicht einfachen Zeiten zeigen, dass die deutsche Wirtschaft weiterhin am russischen Markt festhält. Deutsche Unternehmen sind Champions der Lokalisierung in Russland, und das wird auch so bleiben“, sagt Matthias Schepp, Vorstandsvorsitzender der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer. Laut der Bundesbank betrugen die deutschen Direktinvestitionen nach Russland im vergangenen Jahr 3,2 Mrd. Euro – ein Rekordwert seit der Finanzkrise 2009. Im 1. Quartal 2019 beliefen sie sich bereits auf 1,7 Mrd. Euro.

Symrise ist seit 25 Jahren in Russland tätig, seit 2010 mit eigener Produktion in Rogovo, das 60 Kilometer von Moskau entfernt liegt. Im lokalen Markt beliefert Symrise führende internationale und russische Hersteller von Lebensmitteln und Getränken.

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Die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer ist die Vertretung deutscher Unternehmen in Russland und russischer Unternehmen in Deutschland. Sie hat rund 900 Mitgliedsunternehmen und ist damit der größte ausländische Wirtschaftsverband in Russland. Die Zahl der Unternehmen mit deutscher Kapitalbeteiligung in Russland belief sich Ende 2018 auf 4.461 Firmen.

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