Fotostrecke: Lufthansa-Sonderflug nach Russland

Am 11. Juni um 2.22 Uhr, mitten in der Nacht, landete der Lufthansa-Flug LH 1452 aus Frankfurt am Moskauer Flughafen Domodedowo. Er brachte deutsche und europäische Top-Manager und Geschäftsleute nach Russland, die wegen der Anti-Corona-Maßnahmen und der Schließung der russischen Grenzen in Deutschland oder Westeuropa gestrandet waren. Eine Fotostrecke.

1. Um 2.22 Uhr, mitten in der Nacht, landet Lufthansa-Flug LH 1452 am Moskauer Flughafen Domodewo. Ein wochenlanges Tauziehen hat ein glückliches Ende genommen, erst am Abflugtag war die Passagierliste endgültig von russischen Behörden genehmigt worden. Die Anflugshalle ist menschenleer.

2. Die Anzeigetafel zeigt als nächste Flüge Air Moldavia 9U 573 aus der moldawischen Hauptstadt Kischinjow und einen Flug aus dem türkischen Ferienort Antalya.

3. Um 3.27 Uhr verlassen die ersten drei Manager die Gepäckausgabe in den öffentlichen Bereich. Bei der Pass- und Gesundheitskontrolle hatte Andrej Sisych von der AHK-Abteilung Regierungskontakte den 50 angereisten Managern beim Ausfüllen von Formularen und mit Übersetzungen geholfen.

4. André Fritsche, Leiter der AHK-Abteilung Regierungskontakte, Andrej Sisych und Elena Grigorjewa, stellvertretende Leiterin AHK-Kommunikation, informieren die zurückgekehrten Manager über weitere Schritte nach ihrer Ankunft. Busse bringen sie zur Selbstquarantäne an ihren Wohn- und Aufenthaltsorten. 

5. Gesandtin Beate Grzeski, Thomas Graf, Leiter der Wirtschafts- und Wissenschaftsabteilung, und Jens Beiküfner von der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland erwarten die Flugpassagiere. Die  Deutsche Botschaft hatte eine Initiative der AHK zur Rückkehr deutscher Manager nach Russland aufgegriffen und bei den russischen Behörden die Erlaubnis für einen Sonderflug der Lufthansa erreichen können.

6. An Bord war auch Robert Breitner, der bis 2017  in Moskau  für die AHK als Stellvertretender Delegierter der Deutschen Wirtschaft gearbeitet hatte und nun zu seiner Familie zurückkehren konnte. „Die AHK hat bis zur letzten Minute und auf höchster Regierungsebene gekämpft, dass möglichst viele auf die Passagierliste gekommen sind. Hat nie aufgegeben, obwohl die Zeit ablief, sich immer um uns gekümmert, uns informiert. Ich bin sehr, sehr glücklich nach so langer Zeit hier wieder zurück zu sein.“ 

7. Eugen Alles, Chef des AHK-Mitgliedsunternehmens Messe Frankfurt: „Die AHK hat alles perfekt organisiert. Alles ist gut gelaufen. Wir sind alle wunderbar geflogen. Wir haben hier nun bald 15 Veranstaltungen. Es gibt jetzt sehr viel zu erledigen. Ich freue mich, dass ich nun zahlreiche Verhandlungen endlich persönlich Auge in Auge durchführen kann und nicht nur über Videoschaltungen.“

8. Die russischen Behörden haben nicht nur den Sonderflug genehmigt, sondern stellen sieben Busse zur Verfügung, die die Manager nach Hause bringen, wo sie die ersten zwei Wochen in Russland in Selbstquarantäne verbringen müssen. Entsprechend den Bestimmungen war es verboten, mit dem Taxi oder öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause zu fahren.

9. Elena Grigorjewa, stellvertretende Leiterin Kommunikation, am Flughafen. Die Abteilung gibt eine Pressemitteilung zum erfolgreichen Flug heraus und stellt Fotos von der Ankunft der Manager auf die AHK-Webseite.

10. Torsten Soltmann von der Firma Detecon hat seine Ehefrau Inna und die Tochter Mascha seit dem 8. März nicht mehr gesehen. Er kommt als einer der letzten Passagiere raus: „Ich habe seit Wochen versucht, nach Moskau  zu kommen. Klasse Organisation von der AHK; einfach hervorragend. Wir sind ein langjähriges Mitglied. Herzlichen Dank! Es war so viel unnötige Bürokratie. Und gerade da hat die AHK sehr viel geholfen“. „Vielen, vielen Dank!“, sagt seine Frau Inna.

11. Es ist 5 Uhr morgens. Alle 49 Manager sind auf dem Weg nach Hause. Die Arbeit der AHK Russland geht aber weiter. Hunderte weiterer deutscher und europäischer Manager warten auf ihre Rückkehr an ihre Arbeitsplätze. Die AHK setzt sich für ihre zügige Rückreise und insgesamt für eine Wiederaufnahme von Geschäftsreisen zwischen beiden Ländern ein.

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Ansprechpartner

Thorsten Gutmann

Leiter der Abteilung Kommunikation