Großzügig mit Daten

Die überwiegende Mehrheit der Russen hat keine Bedenken, dem Staat ihre persönlichen Daten zur Verfügung zu stellen, wenn er sie zur Lösung konkreter Aufgaben nutzt.

Laut der Umfrage des staatlichen Dachfonds Russian Venture Company ist die Bereitschaft mit 76% am größten bei der Gesichtserkennung, die z. B. in der Moskauer Metro eingesetzt wird und der Verfolgung von Kriminellen dient. Zwei Drittel würden ohne weiteres ihre Daten mitteilen, um die Kontaktnachverfolgung im Falle einer Corona-Infektion zu erleichtern. Und immerhin 54% haben nichts dagegen, dass der Staat ihre Daten zur Kontrolle ihrer Fortbewegung in der Stadt nutzt (über die sogenannten „digitalen Laufscheine“). Dabei glaubt kaum ein Drittel der Russen, dass ihre Daten beim Staat sicher aufgehoben sind. / RBC (RU)


Diese Meldung stammt aus dem Morgentelegramm der AHK Russland. Das Morgentelegramm ist ein exklusiver AHK-Newsletter mit einer kurzen Nachrichtenübersicht zur Wirtschaft in Russland.

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