Hohe Klima-Kosten

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Eine CO2-Abgabe auf Importe in die EU würde russische Exporteure mehr als 3 Mrd. Euro im Jahr kosten, schätzt Russlands Umweltminister Alexander Koslow. Die großen Kohle- und Metallproduzenten sowie die erdölverarbeitenden Unternehmen befänden sich „in der Risikozone“, weil die klimapolitische Regulierung international zunehme, so Koslow. Die Unternehmensberatung KPMG hat die Kosten für russische Lieferanten sogar höher veranschlagt: im Basisszenario auf insgesamt 33,3 Mrd. Euro bis 2030, wenn die EU-Abgabe erst 2025 eingeführt wird, und auf 50,6 Mrd. Euro, sollte sie bereits ab 2022 gelten. / Sekrety Firmy (RU)


Diese Meldung stammt aus dem Morgentelegramm der AHK Russland. Das Morgentelegramm ist ein exklusiver AHK-Newsletter mit einer kurzen Nachrichtenübersicht zur Wirtschaft in Russland.

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