Liebherr: „Wir hauen nicht ab, wenn es schwierig wird“

Die Erfolgsgeschichte der Firmengruppe Liebherr ist untrennbar mit der Person ihres Gründers verbunden. Hans Liebherr, ein unermüdlicher Macher und Visionär. Nach dem Zweiten Weltkrieg baute er als einer der ersten deutschen Unternehmer enge Beziehungen zur damaligen Sowjetunion auf. Heute zählt Russland zu den größten Absatzmärkten des Familienunternehmens. Was das Geheimnis von „Made by Liebherr“ ist, und wo das Firmenlogo außer auf Baustellen noch zu finden ist, erzählt Nikolai von Seela, Generaldirektor OOO Liebherr-Russland.

Lena Steinmetz, AHK Russland


Wann und wie begann die Geschichte von Liebherr in Russland?

Mit dem Unternehmensgründer Hans Liebherr. Im Zweiten Weltkrieg war er Soldat in der Sowjetunion, im Süden der Ukraine. Er war der letzte Überlebende aus seinem Bautrupp und versuchte, sich zu Fuß in die Heimat zurückzuschlagen. Hans Liebherr war aufgezehrt, erschöpft und am Verhungern, als er sich in ein Dorf schleppte und nicht mehr in der Lage war, weiterzugehen. Eine russische Bäuerin las ihn auf, päppelte ihn mit Borschtsch hoch und gab ihm ein halbes Laib Brot mit auf den Weg. „Mein Sohn, stehe auf, die Roten nahen. Du musst weiter“, sagte sie zu ihm. Sie hat ihm so das Leben gerettet und in ihm keinen Deutschen, keinen Soldaten, sondern einen Menschen gesehen, vielleicht sogar einen Sohn. Dies hat Hans Liebherr nie vergessen. „Ich bin der Erste, der einspringt, wenn in Russland Hilfe benötigt wird“, hat er immer gesagt.

Und das waren mehr als nur wohlfeile Worte, wenn man auf den grandiosen Erfolg von Liebherr in Russland schaut.

Hans Liebherr ging es um die Menschen, nicht nur um das Geschäft. Diesen Geist eines klassischen Familienunternehmens können Sie bis heute überall in der Welt in den mittlerweile 44 Fabriken und unter den mehr als 45.000 Angestellten spüren.

Wo hat Hans Liebherr Russland geholfen?

Beim Erdbeben in Armenien 1988. Und zwei Jahre zuvor, 1986, als in Tschernobyl dieses schreckliche Unglück im Atomkraftwerk passierte. Hans Liebherr reagierte sofort: All die Technik, all die mit Blei vor Radioaktivität geschützten Kräne und Baumaschinen und alle Spezialisten aus verschiedenen Ländern, die bei der Beseitigung der Unglücksfolgen im Einsatz waren, organisierte Herr Liebherr persönlich – und auf eigene Kosten. „Ich möchte das für Russland machen“, sagte er. Und mir drohte er in seiner typischen Bescheidenheit an, diese große menschliche Geste bloß unter der Decke zu halten: „Sie werden jetzt viele Anrufe von Journalisten bekommen. Wenn Sie auch nur ‚Guten Tag‘ sagen, sind Sie entlassen“, sagte er.

Wie gut, dass diese faszinierende Geschichte der Völkerverständigung heute erzählt werden kann.

Das war Hans Liebherrs Beitrag, sein „Dankeschön“ an dieses Land. Er wollte dafür nicht bezahlt werden. Die Sowjetunion hat sich aber später mit einem bedeutenden Auftrag bei uns bedankt. Hans Liebherr hat übrigens in den Achtziger Jahren versucht, das kleine Dorf zu finden, in dem die Bäuerin ihm das Leben gerettet hatte. Vergeblich. Vielleicht existierte es auch gar nicht mehr.

Wie erfolgreich ist Liebherr heute in Russland?

Wir haben mehr als 300 Millionen Euro investiert, darunter in eine große Fabrik mit vier Hallen in Nischny Nowgorod, in der unter anderem Komponenten für die Luftfahrtindustrie hergestellt werden. Wir haben mehr als 70 Filialen, Regionalzentren und Ersatzteillager, mit denen wir das ganze Land von Kaliningrad im Westen bis Wladiwostok im Osten abdecken. Denn der Service hat bei uns allerhöchste Priorität. Logistik und Klima sind in unserem Geschäft die größten Herausforderungen. In Diamantengruben in Jakutien im äußersten Norden arbeiten Miningbagger von uns, die so hoch wie dreistöckige Häuser sind, bei Minus 60 Grad. Nirgendwo in der Welt sind die Bedingungen härter. Im Süden am Schwarzen Meer stehen unsere Kräne im boomenden Hafen von Noworossijsk. Der Gazprom Wolkenkratzer in St. Petersburg wurde mit unseren Turmdrehekränen gebaut. Und über 100.000 Kühlschränke pro Jahr setzen wir erfolgreich ab.

Wie hat sich die Zahl der Mitarbeiter entwickelt?

Seit der Gründung einer eigenen GmbH vor 20 Jahren hier in Russland sind wir allein in dieser Firma von 13 auf 1300 Mitarbeiter gewachsen.

Sie haben sich also verhundertfacht. Wir gratulieren. Was ist das Erfolgsgeheimnis von Liebherr?

Natürlich die Qualität. Aber auch die menschliche Treue der Kunden, und die würde ich sogar an erste Stelle setzen. Dass wir nicht abhauen, wenn es schwierig wird. Nie. Dass wir im Gegenteil unseren Kunden in Krisenzeiten die Hand reichen. Wie jetzt auch in der Corona-Krise. Wir finden in schwierigen Momenten immer eine Lösung. Im Dialog. Das schätzen unsere Partner, und umgekehrt können wir uns auf unsere langjährigen Kunden verlassen. Ich glaube, dass so etwas nur in einem mittelständischen Unternehmen möglich ist.

Liebherr ist aber längst ein Konzern, der auf der ganzen Welt tätig ist.

Ja, mit mehr als zehn Milliarden Euro Umsatz. Aber Liebherr hat den Geist eines mittelständischen Familienunternehmens bewahrt. Dadurch, dass der Konzern in Sparten aufgegliedert ist, und jede Sparte wiederum ein mittelständisches überschaubares Unternehmen ist, haben wir keine langen Entscheidungenwege und können schnell handeln.

Also viel Verantwortung für den Einzelnen?

Das ist bei Liebherr immer Prinzip gewesen, auch und gerade jungen Menschen früh Verantwortung zu übertragen. Unsere jungen Mitarbeiter, manche erst 20, bekommen im Gegensatz zu manch anderen Firmen sofort Unterschriftsberechtigung, auch hier in Russland.

Mussten Sie so viel Freiheit für junges Personal nie bereuen?

Natürlich macht jeder mal Fehler. Auch ich habe Fehler gemacht und schlaflose Nächte gehabt, als ich ein junger Liebherr Mitarbeiter war.

Erzählen Sie bitte, Herr von Seela!

1988 haben wir das erste Geschäft mit den Turmdrehkränen in der Sowjetunion abgeschlossen, 19 Kräne für das Marineministerium. Die Verhandlungen liefen im Außenministerium, dem Stalin-Bau im Zuckerbäckerstil. 4. Stock links. In der Außenhandelsabteilung für Maschinenimport. Zwei Wochen lang. Meine Vorgesetzten aus Deutschland mussten abreisen, die letzten Details verhandelte ich und gewährte noch einen Rabatt, den ich mit Deutschland abstimmte. Alles gut. Nachts rechnete ich dann aber noch einmal durch und stellte fest, es fehlen 30.000 D-Mark. Am nächsten Tag rief ich in Deutschland an und bekam zu hören: „Vergessen Sie es, jeder macht Fehler. Es ist trotzdem ein toller Auftrag“. Das war damals für mich ein regelrechter emotionaler Tsunami für mich.

Wann hat Liebherr in der Sowjetunion seit erstes Geschäft abgeschlossen?

1965 auf einer Agrarmesse auf dem Gelände der „Ausstellung der volkswirtschaftlichen Errungenschaften der UdSSR“ in Moskau: Liebherr erhielt den ersten Auftrag zur Lieferung von Wälzfräs- und Wälzstoßmaschinen für den russischen Automobilhersteller „ZIL“. So wurden die ersten Kontakte geknüpft.

Wie schnell führte der erste Kontakt zu weiteren Aufträgen?

Hans Liebherr hatte sehr schnell erkannt, dass die Russen hervorragende Mathematiker und Konstrukteure sind, aber schwache Technologen. So hat er der sowjetischen Industrie einen Deal angeboten, bei dem Liebherr die Bereiche Technologie und Einkauf übernehmen sollte. Die Sowjets waren damit einverstanden. So sind im Rahmen dieses Geschäfts zahlreiche Riesenprojekte realisiert worden, wie z.B. die Getriebefertigung von Kamaz in Nabereschnyje Tschelny, eine 1,2 Kilometer lange Fabrik, die modernste Fertigung damals in Europa, die sogar bessere Anlagen als Mercedes hatte. Das hat Liebherr gemacht. Nach Kamaz folgten zahlreiche Engeenering-Großprojekte in der Automobil- und Flugzeugindustrie: die Motorenfabrik Taschkent, die Flugzeugmotorenfabrik in Omsk, das Automobilmontagewerk AZLK in Moskau.

Wie wichtig war Hans Liebherr für den Erfolg seiner Firma in Russland?

Sehr. Er sprach natürlich kein Russisch. Er war ein Schwabe mit einer unglaublichen Menschenkenntnis. Das half, Aufträge zu gewinnen, auch in Russland. Er genoss eine hohe Autorität in den höchsten Kreisen der Regierung in der Sowjetunion und galt als ein sehr zuverlässiger Partner und Freund.

Wie konkret wurden denn im Kalten Krieg Geschäfte angebahnt?

1968 eröffnete Liebherr in Moskau das erste Büro, und zwar im Hotel Ukraine. Da saß Alfred Teuber in Zimmer 682 mit einer Schreibmaschine, auf der er die Verträge tippte. Und das waren viele. 1976 ist dann die Liebherr-Holding GmbH vom sowjetischen Außenwirtschaftsministerium akkreditiert worden, und zog dann in ein richtiges Büro in der Sadowskich-Gasse 6, die heutige Mamonow-Gasse. Das war nach wie vor eine Vertretung, die keine Rechte hatte, Verträge zu unterschreiben. Diese mussten zunächst nach Deutschland geschickt werden, dann wieder zurück nach Moskau. Das war ein anderes Business, nicht so frei wie heute. Wir hatten damals auch schon den ersten deutschen Wirtschaftsbund in Russland gegründet. Auch um eine Stimme zu haben bei der Deutschen Botschaft zum Thema Visaerteilung an unsere Kunden. Dies war leider oft ein Problem.

Einen Art Vorläufer unserer heutigen Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer. Wie kam es dazu?

Als Vertreter deutscher Firmen hatten wir uns lange immer Dienstagsabend in der Deutschen Botschaft versammelt. Da gab es deutsches Bier, damals eine Seltenheit in Moskau. Dann hat die Botschaft den Stammtisch eingestellt. Kein Bier mehr für uns. Da haben wir uns gleichsam selbständig gemacht und einen Wirtschaftsverband gegründet, der dann auch offiziell in der damaligen Hauptstadt Bonn im Außenministerium registriert wurde.

Welche Erinnerungen haben Sie an die Perestroika-Zeit unter Michail Gorbatschow?

Zu Beginn der Achtziger öffnete sich die Sowjetunion im Rahmen der Erschließung der Erdöl- und Gasfelder in Sibirien auch für den Import von Baumaschinen. 1981 bekamen wir unseren ersten Auftrag für Baumaschinen: Exakt 333 Mobilkrane – mehr als 60 Prozent der Produktion des Liebherr-Werks in Ehingen. 1987 fand dann in Moskau die erste Baumaschinenmesse statt, im Park Sokolniki. Die wenigsten Firmen erkannten damals die Potenziale der Sowjetunion. Es fanden sich nur wenige richtige Aussteller. Nur unbedeutende Kooperativen hatten kleine Stände mit Wollsocken, handgestrickten Handschuhen und bemalten Teekannen. Aber zwei deutsche Firmen – Stihl und Liebherr zeigten Flagge. Wir haben ein Zelt aufgestellt, mit ein paar Stühlen, einem kleinen Tisch und natürlich unserer Schreibmaschine. Und dann habe ich zusammen mit einem Monteur, Engelbert, unsere Geräte aufgebaut, ganz rudimentär: eine Mischanlage, einen Mobilkran, einen Radlader, einen Bagger und einen Turmdrehkran. Wir waren binnen des ersten Vormittags ausverkauft. Elf Millionen D-Mark Umsatz. Die meisten wollten bar zahlen und hatten die Dollar in einer Plastiktüte dabei. Es war wie im Supermarkt am ersten Tag des Sommerschlussverkaufs.

Kam der Firmenpatriarch Hans Liebherr damals auch noch nach Russland?

Natürlich. Ich erinnere mich an einen Winterabend Mitte der Achtziger Jahre im Hotel National: Wir hatten einen herrlichen Blick auf den verschneiten Kreml und den Roten Platz. Herr Liebherr sagte: „Wissen Sie was? Bald wird alles anders sein. Die Berliner Mauer wird fallen, und die Sowjetunion und Deutschland werden wieder Freunde“. Ich muss gestehen, damals hatte ich noch gedacht, dass der Herr Liebherr vielleicht ein bisschen alt wird. Niemand hätte ahnen können, wie recht er hatte.

Wie ging es für Liebherr nach dem Zerfall der Sowjetunion weiter?

Wir mussten uns an die neuen Begebenheiten im Markt anpassen, wie alle anderen. Vor zwanzig Jahren, am 20. September 2000 wurde die GmbH Liebherr-Russland gegründet.

Wie wichtig ist der russische Markt für Liebherr?

Im vergangenen Jahr war Russland der fünfgrößte Markt für uns, 2011 und 2012 sogar zweimal hintereinander der größte Exportmarkt. Der Konzern profitiert vielfältig. Russland hat sehr gute Techniker. Wir sehen das hier vor Ort im Kundendienst. Und es kann passieren, dass bei besonders schwierigen Fällen irgendwo in der weiten Liebherr-Welt unsere Techniker gefragt sind. Gerade im Elektronikbereich. Außerdem haben wir hier ein Büro mit 12 Ingenieuren, die für unsere Aerospace-Fabriken in Deutschland und Frankreich diverse Aufgaben – reine Ingenieurleistungen – übernehmen.

Welche Synergie zwischen Liebherr Russland und dem Liebherr-Konzern gibt es noch?

Kaum jemand weiß, dass Liebherr-Komponenten zum Teil aus Russland kommen, zum Beispiel Teile der Fahrgestelle für den A380. Sie wissen, dass die Sicherheitsanforderungen in der Luftfahrtindustrie besonders hoch sind, aber wir hatten nie Probleme mit Teilen „Made in Russia“. Seit vielen Jahren arbeiten wir mit der Firma „Hydromash“ zusammen, unser Partner noch aus der Sowjetzeit und unser heutiger Partner bei Liebherr-Aerospace.

Woher kommt Ihr russischer Vorname Nikolai? Haben Sie russische Wurzeln?

Den hat mir meine Großmutter Lydia gegeben, die aus St. Petersburg stammte und sich selbst eine Russin nannte, obwohl ihre Mutter, meine Urgroßmutter, eine armenische Pianistin war und ihr Vater, mein Urgroßvater, ein Deutscher namens Gustav Heinrichs. Unter Zar Alexander III. ging er nach Russland, weil er dort als Wissenschaftler die Freiheit der Lehre suchte und fand, die es in Preußen damals nicht gab.

Daher rührt Ihr tiefes Verständnis von und für Russland.

Zumindest war ich sehr neugierig auf dieses Land, als ich 1983 für Liebherr nach Moskau zog. Mein Vater übrigens war total dagegen. Er wollte nicht, dass ich in einem kommunistischen Land arbeitete. Schließlich war die Familie im Bürgerkrieg nach der Oktoberrevolution erst ins Baltikum und dann nach Berlin geflüchtet. Ich wuchs in einem sehr antikommunistischen Umfeld auf. Meine Oma hat meinen Vater dann etwas beruhigen und überreden können.

Und wir war Ihre Begegnung mit dem realen Kommunismus?

Besser als gedacht, einerseits. Die Gastfreundschaft hat damals alles kompensiert – diese Herzlichkeit, die ich in Deutschland in dieser Form nicht kannte. Die Menschen waren sehr herzlich. Sie konnten zwar sehr düster auf der Straße wirken, aber wenn plötzlich ein Lächeln kam, dann aufrichtig.

Wie haben die Kommunisten Geschäfte gemacht?

Sie waren harte Verhandler mit tiefer Sach- und Technikkenntnis. Die Sowjetunion war, was viele nicht wissen, weltweit der absolut pünktlichste Zahler überhaupt. Darauf konnte man sich immer verlassen. Unsere Partner aus dem Ministerium kamen immer montags um elf zu Gesprächen. Sie haben bei kompliziertesten Verhandlungen über Spezifikation der Geräte keine einzige Notiz gemacht, aber kannten und wussten jedes Detail und jeden Preis am nächsten Tag.

Klar, weil alles abgehört und aufgenommen wurde.

Das kann ich nicht ausschließen.

Haben Sie das Russland Ihrer Großmutter auch in der Sowjetunion noch entdecken können?

Es war eine Mischung aus fremd und bekannt. Bekannt durch die Sprache und Kultur. Der Alltag aber war schwierig, in manchen Bereichen eine komplette Servicewüste. Was heute ganz anders ist: Moskau gehört bei Restaurants und Service heute zu den besten Städten in Europa. Der Wandel war kolossal.

Sie haben jahrzehntelange Russland-Erfahrung und sind mit einem mittelständischen Musterunternehmen hier vor Ort. Wird in Russland eine ähnliche Familienunternehmenskultur entstehen wie in Deutschland?

Es gibt kaum ein Land, das sich zwischen 1990 und heute so schnell und so intensiv verändert hat, wie Russland. Und zwar in allen Bereichen – wirtschaftlich, sozial, politisch und auch mental. Wir waren alle verblüfft, wie schnell und wie aufnahme- und wandlungsfähig der russische Geist ist. Deshalb gibt es hier solche Familienunternehmen bereits jetzt, und nicht wenige. Bei manchen übernimmt jetzt schon die zweite Generation. Einige unserer verlässlichsten Zulieferer sind Familienunternehmen.

Was machen Sie, wenn Sie in Rente gehen? Bleiben Sie in Russland?

Ja, auf jeden Fall, das ist entschieden. Als ich vor ein paar Jahren in Nizza lebte, fand ich das nach einer Weile allzu fad. Russland aber ist immer spannend. Heute kann man ja, im Gegensatz zu meiner Sowjetzeit, ungehindert reisen. Dabei stoße ich immer wieder auf die absolut ungewöhnlichsten Biografien. Und das ist faszinierend, das sehen Sie nirgends in Westen. Vielleicht in China – das kann ich nicht beurteilen. Aber in Europa nicht.

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Ansprechpartner

Thorsten Gutmann

Leiter der Abteilung Kommunikation