Regionen auf Schuldenkurs

Mehr als die Hälfte der russischen Regionen hat bis Mitte des Jahres mehr ausgegeben als eingenommen.

Laut dem Beratungsunternehmen Finexpertiza schreiben 47 Regionen zurzeit rote Zahlen, während es im März nur 16 waren. Insgesamt summierte sich das Defizit der Regionen Ende Juni auf 214 Mrd. Rubel (2,4 Mrd. Euro). Ende März wiesen ihre Haushalte noch einen Überschuss von zusammen 341 Mrd. Rubel (3,8 Mrd. Euro) auf. Bis Jahresende könnte das Defizit auf insgesamt 1,5 Bio. Rubel (16,8 Mrd. Euro) steigen, so die Experten. Den Regionen fehlen vor allem die Einnahmen aus Gewinn- und Einkommenssteuer, die wegen des Shutdowns der Wirtschaft im zweiten Quartal eingebrochen sind. Am stärksten betroffen sind davon Moskau und sein Umland. / Izvestia (RU)


Diese Meldung stammt aus dem Morgentelegramm der AHK Russland. Das Morgentelegramm ist ein exklusiver AHK-Newsletter mit einer kurzen Nachrichtenübersicht zur Wirtschaft in Russland.

Zurück

Ansprechpartner

Thorsten Gutmann

Leiter der Abteilung Kommunikation