Schaeffler feiert Jubiläum in Uljanowsk

Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat Ende vergangener Woche das fünfjährige Bestehen seines Werkes in Uljanowsk begangen. „Russland bleibt für uns trotz politischer und wirtschaftlicher Schwierigkeiten ein wichtiger Wachstumsmarkt“, sagte Schaeffler-CEO Klaus Rosenfeld. Der Spitzenmanager berichtete von „einem Umsatzplus von 15 Prozent im vergangenen Jahr“. In der hochmodernen Fabrik, in die Schaeffler insgesamt 30 Mio. Euro investiert hat, stellen 120 Mitarbeiter Komponenten für die Autoindustrie her, darunter Kupplungen und Teile für Schaltersysteme, und sie reparieren Kegelrollenlager für die Eisenbahnindustrie.

Im Namen von Gouverneur Sergej Morosow, der Rosenfeld und weitere Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder von Schaeffler am frühen Morgen zu einem Gespräch getroffen hatte, überreichte die stellvertretende Regierungschefin von Uljanowsk, Marina Aleksejewa, ein Straßenschild mit dem Namen Dr. Schaeffler. Die Wolgastadt hat fortan eine Straße, die nach dem Gründer des deutschen Familienunternehmens, Dr. Georg Schaeffler, benannt ist. Maxim Schachow, Russland-Chef von Schaeffler, verglich die Firma mit dem Lebensalter von Menschen. „Fünf Jahre sind ein schöner Geburtstag. Wir haben laufen gelernt, wir stellen die richtigen Fragen und nun werden wir immer stärker werden.“ AHK-Vorstandschef Matthias Schepp sagte: „Schaeffler ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie die besten Talente von Russen und Deutschen zusammenkommen.“

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