Sorge um Reifen-Rezeptur

Internationale Reifenhersteller haben die Eurasische Wirtschaftskommission gebeten, geplante gesetzliche Voraussetzungen für staatliche Beschaffungen innerhalb der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) zu lockern.

Gemäß den diskutierten Regeln müssten die Hersteller, zu denen auch das AHK-Mitglied Continental gehört, u. a. die Herkunft der Rohstoffe für die Reifen nachweisen. Dadurch liefen sie Gefahr, ihre Rezeptur für die Reifen preisgeben zu müssen, schreibt der Herstellerverband TMA in seinem Brief an die Kommission. Ein vergleichbares Kriterium gibt es seit diesem Frühjahr schon für staatliche Beschaffungen in Russland. Hersteller können „Pluspunkte“ bei Ausschreibungen sammeln, wenn mindestens 60% der Rohstoffe aus Russland stammen. Außerdem wird die Lokalisierung von Technologie für die Produktion zwingend gefordert. Hauptzutat der Reifen ist jedoch Kautschuk, der nicht in Russland wächst, gibt der Verband TMA zu bedenken. / Vedomosti (RU)


Lesen und sehen Sie hier auf dem Multimedia-Portal der AHK „Die Russland-Meister“, wie Continental in Kaluga seine Reifen „backt“.


Diese Meldung stammt aus dem Morgentelegramm der AHK Russland. Das Morgentelegramm ist ein exklusiver AHK-Newsletter mit einer kurzen Nachrichtenübersicht zur Wirtschaft in Russland.

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Leiter der Abteilung Kommunikation