Exportinitiative Umwelttechnologien

Im Rahmen der Exportinitiative Umwelttechnologien des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) sollen die erforderlichen Rahmenbedingungen für eine dauerhafte Anwendung von Umwelttechnologien geschaffen werden und somit die Exportchancen für GreenTech "made in Germany" erhöht werden. Im Auftrag des BMU setzt die AHK konkrete Projekte im Rahmen der Exportinitiative Umwelttechnologien um und unterstützt Sie als kompetenter Dienstleister.

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  • Kompetenzfelder
  • AHK-Projekte

Ziele und Gegenstand

Die Exportinitiative Umwelttechnologien des BMU zielt darauf ab Umwelttechnologien zu verbreiten und damit in anderen Ländern einen konkreten Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung und zu besseren Lebensbedingungen zu leisten.

Die Einführung und dauerhafte Anwendung von Umwelttechnologien hängt häufig davon ab, ob geeignete Rahmenbedingungen und Infrastrukturen vorhanden sind. Die BMU Exportinitiative ist daher keine Exportförderung im „klassischen“ Sinn, d. h. die reine Produktförderung steht nicht im Fokus. Im Kern geht es darum, positive Rahmenbedingungen und Strukturen als Voraussetzung für einen erfolgreichen und nachhaltigen Export von Umwelttechnologien zu schaffen.

Das BMU schließt eine Lücke in bisher vorhandenen Förderinstrumentarium. Während der Fokus der Außenwirtschaftsförderung des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) darauf zielt, Auslandsmärkte zu erschließen und die Marktpositionen deutscher Firmen im Ausland zu stärken, setzt die Initiative des BMU vorher an: Sie schafft Strukturen bzw. Infrastrukturen, indem sie Know-how-Transfer leistet, qualifiziert, Netzwerke unterstützt, berät und Konzepte entwickelt, um Anbietern von Umwelttechnologien eine fundierte Basis für Investitionen im Zielland zu ermöglichen.

Kompetenzfelder

Die Exportinitiative stellt den Wissens- und Technologietransfer insbesondere in den Kompetenzfeldern des BMU in den Vordergrund. Hierzu zählen beispielsweise:

  • Wasser- und Abwassermanagement,
  • Kreislaufwirtschaft sowie Abfall- und Rohstoffwirtschaft,
  • Ressourceneffizienz, Abwasser- und Bodenbehandlung,
  • Nachhaltiger Konsum, umweltfreundliche Mobilität und
  • Luftreinhaltung

AHK-Projekte

Im Rahmen der Exportinitiative führte die AHK 2017 ein Projekt zum Thema Abfall- und Kreislaufwirtschaft in Russland durch.

Durchführung eines Stakeholderworkshops:

Hintergrund zum Workshop war die Novellierung des föderalen Gesetzes Nr. 458-FZ "Über Produktions- und Haushaltsabfälle", welches 2014 verabschiedet wurde und den Grundstein für eine moderne Abfallwirtschaft in Russland legte. Mit dem Änderungsgesetz eröffnete sich ein exzellentes Window-of-Opportunity für deutsche Technologieanbieter. Notwendige Infrastrukturen für eine moderene Abfallwirtschaft fehlen jedoch in Russland. An dieser Stelle setzte das Aufbauprojekt zur Markterschließung an.

Zentrale Fragestellungen im Worshop:

  • Technische und finanzielle Voraussetzungen für ein nachhaltiges Abfallmanagement: Was sind konkrete Entwicklungs- und Handlungsstrategien?
  • Der Bürger als Erfolgsfaktor für ein kommunales Abfallmanagement: Was sind konkrete Entwicklungs- und Handlungsstrategien?

AHK-Projekte

Zielmarktanalyse: Abfallwirtschaft in der Russischen Föderation

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Strategiepapier im Rahmen der Exportinitiative Umwelttechnologien

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Bildergalerie zum Workshop