Digitalisierung

Industrie 4.0, das Internet der Dinge, e-Commerce – das Komitee für Digitalisierung verfolgt den Zweck, AHK-Mitgliedern eine breite Plattform zu geben, auf der sie aktuelle Themen der deutsch-russischen Digitalwirtschaft besprechen und ihre geschäftliche Partnerschaften voranbringen können.

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Die Digitalisierung der Wirtschaft ist in aller Munde – in Deutschland wie in Russland. Während in Deutschland immer mehr Unternehmen Chief Digital Officer einstellen und immer öfter mit innovativen Startups zusammenarbeiten, um in der digitalen Welt nicht den Anschluss zu verpassen, ist das Thema Digitalisierung nun auch in den höchsten Kreisen der russischen Politik und Wirtschaft angekommen.

Das im Herbst 2016 gegründete Komitee für Digitalisierung der Deutsch-Russischen AHK folgt diesem Trend und arbeitet an der Schnittstelle von deutscher und russischer Digitalwirtschaft. Es bietet AHK-Mitgliedern eine breite Plattform, auf der sie sich über Robotisierung und Industrie 4.0, das Internet der Dinge, digitale Infrastruktur, Softwareentwicklung, Startups, IT-Sicherheit, e-Commerce, e-Marketing oder IT-Recht austauschen und geschäftliche Partnerschaften voranbringen können.

Vorsitzender:

N.N.

Sitzungen 2020

21. April

Tagesordnung:

1. Situation auf dem Markt für Marketingdienstleistungen – die Fernarbeit einer Marketing-Agentur: Effizienz, Stabilität, Erwartungen
Ilya Nikulin, Generaldirektor der Unternehmensgruppe Techart

2. Fernarbeit bei SAP
Maria Arkhipova, Leiterin eines Kompetenzzentrums, SAP

3. Verteile Teamarbeit mit Microsoft Teams
Andrey Butkevich, Consultant, Awara IT

4. Einsatz von Zoom bei Online-Veranstaltungen
Boris Kaplun, IT Business Partner, Deutsch-Russische Auslandshandelskammer

5. Rechtliche Aspekte der Durchführung von Online-Veranstaltungen und der Verwendung von Software für die Fernarbeit
Dr. Tatiana Vukolova, Associate Partner, Rödl & Partner

05. Februar: Runder Tisch zur digitalen Transformation der Leichtindustrie

Kann man Digitalisierung „kaufen“ wie eine Dienstleistung? Ist die Digitalisierung für Unternehmen ein Werkzeug oder ein Selbstzweck? Wie kann man die Leichtindustrie digitalisieren und muss man das überhaupt? Mit diesen Fragen setzten sich die Teilnehmer eines Runden Tisches im Rahmen der Deutsch-Russischen Initiative für Digitalisierung der Wirtschaft (GRID) auseinander, der am 5. Februar beim Russischen Verband der Industriellen und Unternehmer (RSPP) in Moskau stattgefunden hat.

Der russische Markt für die Leicht- und Textilindustrie hat gegenwärtig ein Volumen von rund vier Billionen Rubel – umgerechnet 58 Milliarden Euro. Dies teilte Andrej Rasbrodin (RSPP und Russischer Unternehmerverband der Textil- und Leichtindustrie) mit und berief sich dabei auf die Angaben des Statistikamtes Rosstat. Die Teilnehmer des Runden Tisches verwiesen darauf, dass es problematisch sei, den Begriff Leichtindustrie zu definieren. Denn das Adjektiv „leicht“ wurde ursprünglich verwendet, um diesen Wirtschaftszweig von der Schwerindustrie zu unterscheiden. Mit anderen Worten: Leichtindustrie ist ein Oberbegriff für spezialisierte Industriezweige, die Konsumgüter herstellen. Er umfasst sowohl die Aufbereitung von Rohstoffen als auch die Herstellung von Endprodukten. Die wichtigsten Teilbereiche sind Textilindustrie, Bekleidungsindustrie, Lederindustrie, Rauchwarenindustrie und Schuhindustrie. Produkte der Leichtindustrie finden auch in anderen Branchen wie Luftfahrt, Automobilbau oder Agrarindustrie Anwendung.

Heute gibt es in Russland rund 16.500 überwiegend kleine und mittlere Unternehmen, die in der Leichtindustrie tätig sind. Der Markt für die Leichtindustrie ist zwar hauptsächlich B2C-orientiert, doch auch im B2B-Segment lässt sich laut Rasbrodin eine Tendenz feststellen.

Die Klassifikation einzelner Industriezweige bereitet manchmal Schwierigkeiten, doch es ist keineswegs einfacher, die Begriffe Digitalisierung, Industrie 4.0 und Internet of Things voneinander abzugrenzen und das Verhältnis zwischen ihnen zu beschreiben. Denis Bachajew, Digital Manufacturing Portfolio Development Manager von Siemens, führte ein amüsantes Beispiel an: Manchmal werde er von Unternehmern gefragt, „was die Digitalisierung kostet“. Man kann lange danach googlen, wo sie zu kaufen sei und was man dann mit ihr tun solle. Doch nach Ansicht der Redner sollte man besser erkennen, dass es bei der Digitalisierung nicht nur um die Schaffung höherer Effizienz geht, sondern dass es sich um grundsätzlich neue Geschäftsmodelle handelt.

Prof. Dr. Thomas Gries (Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen) erinnerte in seinem Beitrag daran, dass Industrie 4.0 eine deutsche Wortschöpfung sei. So heißt nämlich eines der zehn High-Tech-Projekte der deutschen Bundesregierung, das als Synonym für die vierte industrielle Revolution weltweit bekannt geworden ist. Im weiteren Sinn geht es um ein Konzept der smarten Produktion auf Grundlage des industriellen „Internet of Things“ und der Digitalisierung.

Vladimir Gal (SAP CIS) ging in seinem Bericht auf die erweiterten Möglichkeiten der Customization (d.h. die individuelle Anpassung der Produkte an die Kunden) ein, die sich durch die Digitalisierung der Leichtindustrie ergeben. So könne ein Kunde einen Anzug nicht nur online bestellen, sondern ihn auch nach eigenem Wunsch gestalten und sich innerhalb von 24 Stunden zustellen lassen – dank dem hohen Automatisierungsgrad der Produktion.

Vor allem der Digitaldruck zählt zu den zukunftsträchtigen Bereichen der digitalen Transformation der Leichtindustrie. Nach Angaben des World Textile Information Network haben die traditionellen Stoffdruckverfahren mit mehr als 80 Prozent zwar noch immer den höchsten Marktanteil, doch der Anteil des Digitaldrucks wächst. Dabei spielt der Fast-Fashion-Trend – die „schnelle Mode“ – eine wichtige Rolle: Durch den Digitaldruck werden neue Kleiderkollektionen schneller auf den Markt gebracht.

Auch Gloria Jeans macht vom Digitaldruck Gebrauch. Sergej Klimasch, Senior Vice President für IT, berichtete über die Erfahrungen des Unternehmens mit der digitalen Transformation. Nach seinen Worten setzt Gloria Jeans auf kollektive Intelligenz, also die Zusammenarbeit von Künstlicher Intelligenz und Mensch.

Im Idealfall arbeiten Roboter und Menschen zusammen, ohne sich gegenseitig zu stören. Wie es dann aber in der Wirklichkeit kommt, wird sich erst noch zeigen.

Ein Bericht von Margarita Afanasyeva


Programm:

Begrüßung
Alexander Schochin
Präsident des Russischen Verbandes der Industriellen und Unternehmer (RSPP)

Matthias Schepp
Vorstandsvorsitzender der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK)

Einführung

Andrey Razbrodin

Mitglied des RSPP-Vorstandes, Vorsitzender der RSPP-Fachkomission für die Textil- und Leichtindustrie, Präsident des Russischen Unternehmerverbandes der Textil- und Leichtindustrie

„Internet of Production“ – wie die Digitalisierung die Textilbranche verändert

Prof. Dr. Thomas Gries

Inhaber des Lehrstuhls für Textilmaschinenbau und Direktor des Instituts für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen, Ehrenprofessor der Moskauer Staatlichen Lomonossow-Universität

IQconomy: digitale Transformation der Betriebe von Gloria Jeans in Russland

Sergey Klimash

Senior Vice President für IT, Gloria Jeans

Fallbeispiele: Digitalisierung der Leichtindustrie mit Lösungen von SAP

Vladimir Gal

Bereichsleiter Innovative Entwicklung, SAP CIS

Siemens-Technologien zur digitalen Transformation der Leichtindustrie

Denis Bakhaev

Digital Manufacturing Portfolio Development Manager, Siemens

Offene Diskussion

Sitzungen 2019

27. November

IT-Roundtable zum Thema:

„Hyperkonvergente Infrastruktur und Corporate Private Clouds“

In Zusammenarbeit mit Aplana Digital

In den letzten Jahren hat das Interesse an hyperkonvergenter IT-Infrastruktur (HCI) massiv zugenommen und der Markt dafür wächst zweistellig. Die Attraktivität von HCI-Lösungen beruht auf der Möglichkeit, mithilfe neuer Technologien eine Zusammenführung von IT-Ressourcen – Servern, Speichersystemen, Netzwerkressourcen und Steuerungssoftware – zu erreichen. Dies führt zu deutlich geringeren Kosten für die IT-Infrastruktur im Vergleich zu herkömmlichen Ansätzen, während ihre Zuverlässigkeit auf Highend-Niveau bleibt. Ein wichtiger Vorteil dieser Technologie ist die Möglichkeit, Corporate Private Clouds einzurichten, wodurch die IT-Abteilungen von einer rein ausführenden Funktion zur Rolle eines internen Service Providers übergehen können.

Bei unserem Roundtable erzählen wir:

  • Von neuen Ansätzen beim Aufbau der IT-Infrastruktur;
  • Wie Investitionen in die IT-Infrastruktur effektiver genutzt werden können;
  • Wie Sie schnell und kostengünstig eine private und hybride Cloud in Ihrer IT-Landschaft als Werkzeug für die digitale Transformation des Unternehmens aufbauen können.

Dabei betrachten wir Fallbeispiele russischer und internationaler Unternehmen und stellen eine Auflistung der Total Cost of Ownership (TCO) am Beispiel klassischer und zeitgemäßer Modelle vor.

Programm:

1. Begrüßung und Einleitung

2. Neue Ansätze beim Aufbau der IT-Infrastruktur dank neuer Technologien
Igor Korman, Business Development Director, Aplana Digital

3. Hyperkonvergenz als Grundlage der Private Cloud
Vladimir Deneko, Bereichsleiter, Nutanix

4. Interaktiver Roundtable zu den folgenden Fragestellungen:

a) Schwierigkeiten von Unternehmen beim Auf- und Ausbau sowie bei der Modernisierung ihrer IT-Infrastruktur;

b) Aktuelle Herausforderungen für die IT-Abteilungen und wie man sie löst;

c) Welche Produkte und Lösungen dienen heute als Treiber von Veränderungen?

15. Juli

Thema: Aktuelle Szenarien des Einsatzes von Cloud-Infrastruktur: personenbezogene Daten und eine industrielle IoT-Plattform

Programm:

1.  Gesetzliche Anforderungen an den Umgang mit personenbezogenen Daten russischer Staatsbürger: aktueller Stand und kommende Änderungen
Daria Zakharova, Senior Associate, EY

2.  Möglichkeiten der Yandex.Cloud zur sicheren Aufbewahrung und Verarbeitung von Daten und bei der Bereitstellung von IT-Diensten
Mikhail Voytko, stellvertretender Abteilungsleiter für die Entwicklung des Partnernetzwerks, Yandex.Cloud

3.  MindSphere – eine cloudbasierte IoT-Plattform für die digitale Transformation der Industrie: Architektur, Ökosystem, Einsatzmöglichkeiten und Erfahrungen
Dmitry Sokolov, Experte für die Entwicklung von MindSphere IoT, Siemens

4.  Szenarien des Einsatzes der Yandex.Cloud. Lokalisierung und Entwicklung von Lösungen auf Grundlage von Cloud-Diensten: Erfahrungen in Russland und im Ausland
Anatoly Gaidai, Managing Director, Aplana

5. Fragen und Vorschläge

20. Juni

Die Sitzung findet im Rahmen der Deutsch-Russischen Initiative für die Digitalisierung der Wirtschaft (GRID) statt.

Gemeinsame Sitzung

  • des Komitees für Digitalisierung der Deutsch-Russischen AHK,
  • des Komitees für Digitalwirtschaft des RSPP und
  • des Unterkomitees für Digitalwirtschaft und Innovationen des RSPP-Komitees für internationale Zusammenarbeit

Thema der Sitzung: Herausforderungen der IT-Sicherheit beim Smart Manufacturing

Tagesordnung:

1. Grußworte
Matthias Schepp, Vorstandsvorsitzender der Deutsch-Russischen AHK
Alexander Schochin, Präsident der Russischen Union der Industriellen und Unternehmer

2. Beitritt von Kaspersky Labs und Remondis zur Initiative GRID

3. Keynote: IT-Sicherheit in der Industrie 4.0. Herausforderungen
Alexander Kalinin, Präsident der National Computer Corporation, Präsident der Unternehmensgruppe Aquarius, Vorstandsvorsitzender der Unternehmensgruppe Sistematika

4. Podiumsdiskussion

  • Igor Bogachev, Generaldirektor, Zyfra
  • Dmitry Krasyukov, Chief Operating Officer, SAP CIS
  • Vladislav Siver, Business Development Director, Unternehmensgruppe IT-Systems
  • Sergey Soloviev, Leiter des Kompetenzzentrums der Abteilung „Digitale Produktion“, Siemens
  • Maxim Sonnykh, Leiter der Abteilung Industrielle Automatisierung, Bosch Rexroth
  • Georgy Shebuldaev, Leiter der Abteilung Kaspersky Industrial Cybersecurity Business

22. April

Thema der Sitzung: Technologien der Smart City

Tagesordnung:

1. Nachrichten und Organisatorisches

2. Moskau: Entstehung einer Smart City
Dmitriy Karandin
Mitarbeiter des Smart City Lab des Departements für Informationstechnologien der Stadt Moskau

3. Die Integration intelligenter Häuser ins Steuerungssystem des städtischen Stromnetzes. Beispiel der Smart City Aspern (Österreich).
Elena Nikitina
Leitende Ingenieurin, „Intelligente Infrastruktur“, Siemens

4. Blockchain für die Smart City
Vladislav Tanvel
Marketing-Direktor, Aplana

5. Fragen und Vorschläge

Sitzungen 2018

28. November in St. Petersbrug

Tagesordnung:

11.00         Treffen der Teilnehmer im Büro der Deutsch-Russischen AHK
                  (Nevsky Prospekt 68 A, Business Center „Nevsky 68“, 3. OG)

11.15         Transfer der Teilnehmer ins Büro von Linxdatacenter 
                  (ul. 
Repishcheva 20, litera A, Business Center „Sky Trade“)

12.00         Auftakt der Sitzung und Begrüßung der Teilnehmer
                  Wladimir Nikitenko, Direktor der Filiale Nordwest, Deutsch-Russische AHK

12.10         IT-Risiken der Isolation Russlands: Sperrungen, Sanktionen und 
                  wechselnde Gesetzgebung. Praktische Erfahrungen.
                  Andrey Zakharov, Direktor für Produkte und Innovationen, Linxdatacenter

13.00         Vorbereitungen eines großen Internet-Kaufhauses 
                  auf den „Black Friday“ aus Sicht des IT-Leiters
                  Denis Batalenko, IT Infrastructure Head

13.45         Kaffeepause

14.15         Führung durch das Rechenzentrum von Linxdatacenter

15.00         Transfer der Teilnehmer zur Metrostration „Pionerskaya“

20. November

Tagesordnung:

1. Nachrichten und Organisatorisches

2. Neue Regeln bei der Besteuerung elektronischer Dienstleistungen mit der russischen Umsatzsteuer
Taras Derkatsch, Beiten Burkhardt

3. Praktische Erfahrungen beim Schutz personenbezogener Daten in Russland
Anton Zubkov, tieto

4. Fragen und Vorschläge

19. September

Tagesordnung:

1. Strategische Partnerschaft mit IT-Unternehmen: Lösungen in den Bereichen Cash Management und Finanzierung
Evgeny Ilyin, Rosbank

2. Finanzierungsfragen im IT-Bereich: globale Trends und russische Besonderheiten
Bas Hoekstra, Societe Generale Equipment Finance
Daniil Kharin, Rosbank Leasing

3. Wie verdient man Geld im Cloud-Geschäft? Erkenntnisse von SAP
Andrey Goryaynov, SAP CIS

4. Vierte industrielle Revolution und Digitalisierung der Produktion: SAP Asset Intelligence Network als Instrument für „digitale Unternehmen“
Alexey Petrov, Itelligence

11. Juli

Gemeinsame Sitzung der AHK Russland und RSPP

Thema: Finanzierung der digitalen Entwicklung

Tagesordnung:

1. Maßnahmen der russischen Regierung zur Unterstützung von Wirtschaftsverbänden in Zeiten der Digitalisierung

2. Finanzierung der Digitalisierung der Wirtschaft durch den Fonds für Industrieentwicklung und weitere Wirtschaftsförderungsanstalten

3. Gewährung einer Projektfinanzierung zu vergünstigten Bedingungen: Anforderungen an Projektinhalte, Antragsteller und Projektteilnehmer

4. Unterstützung russischer Unternehmen beim Eintritt in westliche Märkte durch die Zusammenarbeit mit deutschen Unternehmen in der Digitalwirtschaft: Praxisbeispiele

Lageplan: https://goo.gl/maps/MVwKity5q3U2

Veranstalter:

  • Komitee für Digitalisierung der AHK
  • Komitee für Investitionspolitik, Wirtschafts- und Exportförderung des RSPP
  • Komitee für Digitalwirtschaft des RSPP
  • Kommission für Informations- und Telekommunikationstechnologien des RSPP

26. April

Thema der Sitzung: Das nationale Programm „Digitale Wirtschaft der Russischen Föderation“

Tagesordnung:

1. Nachrichten und Organisatorisches

2. Kerninhalte des Programms „Digitale Wirtschaft der Russischen Föderation“ und dessen Auswirkungen auf die Wirtschaft
Alsu Gaifutdinova
Projektbüro des Programms „Digitale Wirtschaft der Russischen Föderation“ 
Analytisches Zentrum der Regierung der Russischen Föderation

3. Der Track Informationssicherheit des Programms „Digitale Wirtschaft“
Roman Kletskikh
Stellvertretender Generaldirektor für Regierungskontakte
InfoWatch

4. Fragen und Vorschläge

12. März

Tagesordnung:

1. Wahlen eines neuen Komiteevorsitzenden: Erklärung der Regeln, Vorstellung der Kandidaten und Abstimmung

2. Hauptinhalte der Datenschutz-Grundverordnung der EU (DSGVO) und praktische Hinweise zur Compliance
Roman Sulitsky
Senior Sales Manager, tieto

3. Wahlen eines neuen Komiteevorsitzenden: Verkündung der Abstimmungsergebnisse und Amtsantritt

4. Jahresplan für die Komiteearbeit

Sitzungen 2017

21. November

Thema: Softwareentwicklung in St. Petersburg vor dem Hintergrund der Deutsch-Russischen Wirtschaftsbeziehungen

St. Petersburg entwickelt sich zu einer globalen Hauptstadt der Softwareentwicklung und des Software-Exports. Eine Reihe deutscher Unternehmen, wie etwa T-Systems und SAP, haben dort ihre Entwicklungs- und Expertise-Abteilungen. Der Verband Russoft hat seinen Sitz ebenfalls in St. Petersburg. Die Mitgliedsunternehmen von Russoft stellen ständig neue Rekorde bei der Auftragsentwicklung von Software auf. Und die Studenten der ITMO-Universität werden regelmäßig Weltmeister im Programmieren.

Womit hängt dies alles zusammen? Worin liegen die Vor- und Nachteile St. Petersburgs als Standort für Softwareentwicklung im Vergleich zu anderen IT-Zentren? Was sind die aktuellsten Trends im Petersburger IT-Ökosystem? Und welche Vorteile ergeben sich für deutsche Unternehmen aus einer Zusammenarbeit mit Petersburger Softwareentwicklern?

Diese und andere Fragen werden wir mit unseren Experten bei der auswärtigen Sitzung des Komitees für Digitalisierung besprechen, zu der wir Sie herzlich einladen.

Veranstaltungsformat: Podiumsdiskussion

Diskutanten:

  • Valentin Makarov, Präsident des Verbandes Russoft
  • Roman Dedushev, Direktor des Center of Expertise von SAP Labs in St. Petersburg
  • Igor Kudinov, Chief Operating Officer, VeeRoute
  • Prof. Dr. Vladimir Parfyonov, Dekan der Fakultät für Informationstechnologien und Programmierung, Universität ITMO
  • Moderator: Andrej Bievetski, Generaldirektor von SAP Labs in der GUS

04. Oktober

Thema: Einschränkung der Benutzung von VPN-Diensten in Russland (276-FZ) – Probleme für die deutsche Wirtschaft?

Das Föderale Gesetz Nr. 276-FZ vom 29.07.2017 tritt am 1. November 2017 in Kraft (mit Ausnahme einiger Punkte) und schränkt die Nutzung von VPN-Diensten und „Anonymizern“ in Russland ein, um den Zugriff auf blockierte Online-Ressourcen endgültig zu verhindern und Umgehungsversuche zu unterbinden.

Allerdings befürchten viele AHK-Mitglieder, dass dieses Gesetz auch ihre Unternehmensnetzwerke betreffen könnte, wo oftmals ebenfalls VPN-Technologien zum Einsatz kommen, wodurch das Gesetz einen negativen Einfluss auf ihr Russlandgeschäft hätte.

Bei unserer Komiteesitzung werden wir der Frage nachgehen, ob solche Befürchtungen berechtigt sind. Auch werden wir besprechen, wie sich Unternehmen vor möglichen negativen Folgen des Gesetzes schützen können. Und wir werden uns mit den Grundlagen der VPN-Technologie vertraut machen und erfahren, zu welchen Zwecken sie eingesetzt wird.

Tagesordnung:

1. Nachrichten und Organisatorisches

2. Die VPN-Technologie und ihre Anwendungsgebiete im Unternehmen
    Andrey Plavich, Product Manager, Abteilung für die Entwicklung von B2B-Produkten, MTS

3. Das Föderale Gesetz Nr. 276-FZ vom 29.07.2017 und dessen Auswirkungen auf das Geschäft deutscher Unternehmen in Russland
    Taras Derkatsch, Ph.D, Senior Associate, Beiten Burkhardt

4. Fragen und Vorschläge

13. Juli

Thema der Sitzung: Importsubstitution im Softwaresektor

Tagesordnung:

1. Nachrichten und Organisatorisches

2. Das russische Softwareregister: Status quo
Taras Derkatsch, Beiten Burkhardt

3. Einfluss der Importsubstitutionspolitik im Softwaresektor auf die Arbeit deutscher IT-Unternehmen. Fallstudie der PSI Software AG
Andrey Berezin, PSI Software AG

4. Regulierung der gemeinsamen Entwicklung von Softwareprodukten. GR-Aktivitäten des Komitees für Digitalisierung
Pavel Gontarev, SAP C.I.S.

5. Fragen und Antworten

17. Mai

Die Themen der Sitzung sind die Personalfragen der Digitalwirtschaft sowie die Digitalisierung der Personalwirtschaft. Wir hören Gastvorträge von Experten aus den Unternehmen Egon Zehnder und SAP sowie von einem Vertreter der Sonderwirtschaftszone "Innopolis" und der gleichnamigen Universität.

Tagesordnung:

1. Nachrichten und Organisatorisches

2. Innopolis: Instrumente zur Unterstützung hochtechnologischer Unternehmen bei der Präsenz auf dem russischen Markt
Denis Ismagilov, Sonderwirtschaftszone Innopolis

3. Globale Tendenzen in Personalfragen der Digitalwirtschaft
Ekaterina Rudelson und Alexei Sokolov, Egon Zehnder

4. Die digitale Zukunft des Personalmanagements
Alexey Grigoriev, Business Architect HR Management Solutions, SAP

5. Fragen und Antworten

17. April

Thema: Industrie 4.0 – Erfolgsrezept für die russische Wirtschaft?

Tagesordnung:

1. Bericht aus den Arbeitsgruppen des Komitees

2. Status des Positionspapiers des Komitees

3. Globaler und russischer Markt für Robotertechnik im Kontext der Industrie 4.0
Vitaliy Nedelskiy, Präsident des nationalen Verbandes für Robotertechnik und des nationalen Verbandes für das industrielle Internet

4. Industrie 4.0 – Chance für russische Hersteller?
(Vortrag in englischer Sprache ohne Übersetzung)
Carsten Hasbach, Head of Strategy & Regional Development, Siemens

5. Fragen und Antworten

22. März

Taras Derkatsch, Senior Associate bei Beiten Burkhardt, wird einen Vortrag zum Thema „Informationstechnologien aus Sicht des russischen Rechts“ halten. Anschließend werden wir das Positionspapier des Komitees für Digitalisierung besprechen, welches unter Beteiligung von Mitgliedern des Komitees für Rechtsfragen entsteht, und weitere gemeinsame Aktivitäten planen.

Tagesordnung:

1. Informationstechnologien aus Sicht des russischen Rechts
Taras Derkatsch, Beiten Burkhardt

2. Bericht aus den Arbeitsgruppen des Komitees für Digitalisierung

3. Positionspapier des Komitees für Digitalisierung

4. Gemeinsame Veranstaltung der beiden Komitees zum Thema e-Commerce

5. Fragen und Antworten

09. Februar

Es erwartet Sie ein Gastvortrag von Andrei Kolesnikov, Direktor des neuen russischen Internet der Dinge-Verbandes. 

Außerdem werden wir die gesetzlichen Hindernisse in der russischen Digitalwirtschaft besprechen und gemeinsam ermitteln, ob im Rahmen unserer Lobbyarbeit ein Positionspapier zu diesen Sachverhalten erstellt werden sollte.

Wir bitten Sie deshalb, als Vorbereitung zur Sitzung die für Ihr Unternehmen wesentlichen legislativen Barrieren zu identifizieren und sich konkrete Verbesserungsvorschläge zu überlegen.

Tagesordnung:

1. Gesetzliche Hindernisse in der russischen Digitalwirtschaft – Themen für ein mögliches Positionspapier

2. Organisatorisches – Jahresplan des Komitees

3. Bericht aus den Arbeitsgruppen des Komitees

4. Entwicklungsprogramme für das Internet der Dinge in Russland: Perspektiven und Probleme
Andrei Kolesnikov, Direktor des russischen Internet der Dinge-Verbandes (www.iotas.ru)

5. Fragen und Antworten

16. Januar

Das Thema der Sitzung lautet "Hightech-Unternehmertum in Russland". Als Gastredner konnten wir führende Köpfe aus den drei wichtigsten Institutionen des russischen Startup-Ökosystems gewinnen, nämlich der Skolkovo Foundation, des Internet Initiatives Development Fund (FRII) und der Russian Venture Company (RVC).

Tagesordnung:

1. Organisatorisches

2. Bericht aus den Arbeitsgruppen des Komitees

3. Das Innovations-Ökosystem von Skolkovo – Anreize für die Entwicklung von High-Tech-Firmen
Igor Bogachev, Vizepräsident, Executive Director des IT-Clusters der Skolkovo Foundation

4. Der Internet Initiatives Development Fund (FRII) – Möglichkeiten der Kooperation
Dmitriy Kalaev, stellvertretender Direktor, Leiter des Accelerator-Programms des FRII

5. Die Rolle der Russian Venture Company bei der Schaffung eines innovativen und investitionsfreundlichen Startup-Ökosystems in Russland – Der Accelerator „GenerationS“
Alexander Potapov, stellvertretender Generaldirektor – Managing Director der AO RVC

6. Fragen und Antworten

Kick-off (30.11.2016)

Tagesordnung:

1. Organisatorisches

2. Gastvortrag von Artjom Sokolov, Executive Director des russischen e-Commerce-Verbandes (AKIT):
"Ansätze zur Regulierung des e-Commerce-Marktes weltweit und in Russland: BEPS-Aktionsplan der OECD und Umsatzsteuerpflicht für ausländische Online-Shops am Ort der Gewinnerzielung"

3. Fragen und Antworten