Komitee für Umwelt und Abfallwirtschaft

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Das Komitee für Umwelt und Abfallwirtschaft befasst sich mit Themen wie

- Ökologie und Umweltschutz,

- der Abfallreform sowie

- Industrieabfälle und Abwasserreinigung.

Das Komitee dient in erster Linie dem Erfahrungsaustausch zwischen Fachexperten.

Vorsitzende:

Swetlana Bigesse
Generaldirektor OOO REMONDIS

Stellvertretende Vorsitzende:

Dr. Tatiana Mazidowski
Vizepräsidentin
Intertechelectro, Group of Companies

Stellvertretende Vorsitzende:

Julia Grishchenkova
Country Director RF
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Sitzungen 2020

29. Mai

Tagesordnung: 

1. Neuigkeiten des Komitees
2. Vortrag: "Vergleich des Finanzierungsmodells von regionalen Abfalldienstleistern in Russland mit öffentlich-rechtlichen Dienstleistern in Deutschland. Hindernisse bei der Einführung einer ‚tiefen‘ Abfallverarbeitung in Russland.“   
3. Vortrag: „Vorstellung von Projektergebnissen der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Kontaktaufnahme zum Umweltministerium der Russischen Föderation und dem Russischen Umweltdienstleister (REO).“

Julia Grishchenkowa, Leiterin der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Russland
4. Vortrag: „Probleme bei der Verarbeitung von festen Haushaltsabfällen in der Region Jugra. Angebote für Unternehmen“ (Vortrag in Abstimmung).
Anton Alimow, Verwaltungschef für den Umgang mit harten Haushaltsabfällen in der Region Jugra
5. Besprechung aktueller Themen für zukünftige Sitzungen
6. Sonstige Fragen

19. März

Tagesordnung:

1. Neuigkeiten des Komitees für Umwelt und Abfallwirtschaft. 

2. Vorträge (Präsentationen) 

  • „Integriertes Abfall- und Sekundärrohstoff-Management. Öko-Industrieparks als Grundpfeiler der Abfallwirtschaft“
    Vladimir Mariev, Leiter „Abfall- und Sekundärrohstoff-Management“ beim For-schungsinstitut „Zentrum für ökologische Industriepolitik“
  • „Chancen und Perspektiven für internationale Zusammenarbeit bei der Durchfüh-rung komplexer Projekte im Bereich Abfallwirtschaft in Russland“
    Tatiana Mazidowski, Head of Business Development, Intertekhelektro

3. Sonstiges

12. Februar

Tagesordnung:

1. Nachrichten der Arbeitsgruppe Umwelt und Abfallwirtschaft.

2. Beste verfügbare Technologien (BVT) - Präsentationen: 

1) „Erteilungsverfahren für eine umfassende Umweltgenehmigung“ 
Irina Korolenko (GIZ) und Dmitry Evdokimov (HeidelbergCement RUS) 

2) „Die wichtigsten Richtungen bei der Einführung von BVT in den Pilotbereichen des GIZ-Projekts (Zementproduktion, Bergbau, Petrochemie)“ 
Julia Grishchenkova (GIZ) 

3. Sonstiges.

17. Januar: Jahresauftakt der AG Umwelt und Abfallwirtschaft

@ pixabay

Derzeit müssen 81 russische Regionen neue Regeln für Sammlung, Sortierung, Recycling und Entsorgung von Siedlungsabfällen einhalten. Dies ist Teil einer groß angelegten milliardenschweren Abfallreform, die am 1. Januar 2019 in Kraft getreten ist. Im Zuge der Reform hat die AHK Russland die digitale Abfallplattform „germantech“ ins Leben gerufen, auf der deutsche Unternehmen ihre modernen Technologien und Dienstleistungen anbieten können. Die Weiterentwicklung der Plattform war Thema der Jahresauftaktsitzung der AHK-Arbeitsgruppe Umwelt und Abfallwirtschaft am 17. Januar.

Die im November 2019 mit Geldern des deutschen Bundesumweltministeriums gestartete Abfallplattform „germantech“ soll künftig regelmäßig mit News rund um das Thema Abfallwirtschaft in Russland bespielt werden. Dies teilte der AHK-Vorstandsvorsitzende Matthias Schepp mit. Geplant sind auch Interviews mit relevanten Unternehmensvertretern und Reportagen über Best Practices in den Bereichen Müllverarbeitung und Umweltschutz. In Zukunft soll die Plattform auch die Möglichkeit bieten, Geschäftspartner für Wasser- und Luftreinigung zu finden.

Zur Weiterentwicklung von „germantech“ wurde eine Unterarbeitsgruppe gegründet. Ihre Aufgabe ist es, die Plattform nicht nur für Business-Vertreter attraktiv zu machen, sondern auch für politische Strukturen, die in Russland für die Umsetzung der Abfallreform zuständig sind. Dadurch soll für die langjährige deutsche Erfahrung und Expertise in diesem Industriebereich geworben werden.

Ökologie und Nachhaltigkeit sind zentraler Schwerpunkt des Deutschlandjahrs 2020/2021 in Russland, das mit Bundesgeldern gefördert wird. Darauf hatte die stellvertretende AG-Vorsitzende und GIZ-Landesdirektorin Julia Grischenkowa bereits im Vorjahr aufmerksam gemacht. Ziel des Deutschlandjahrs ist es unter anderem, die deutsch-russische Zusammenarbeit bei wichtigen Schlüsselthemen wie Umwelt zu verbessern.

81 russische Regionen müssen laut Umweltministerium die im Rahmen der Abfallreform beschlossenen Regeln für Müllentsorgung seit Januar 2020 einhalten. Eine Ausnahme bilden unter anderem die Städte Moskau und St. Petersburg, die die Umsetzung der Reform auf 2022 verschoben haben. Ziel der Reform ist es, die Recyclingquote für kommunale Abfälle von aktuell 7% bis 2024 auf 36% zu erhöhen. Die AG Umwelt und Abfallwirtschaft hat im vergangenen Jahr ein Positionspapier der AHK entwickelt, in dem sich die deutsche Wirtschaft als Partner für die Bewältigung dieser Mammutaufgabe anbietet.

Die stellvertretende AG-Vorsitzende Julia Grischenkowa hat angekündigt, dass sie im April eine auswärtige AG-Sitzung in Kaluga organisieren wird. Falls Sie Fragen zur AG Umwelt und Abfallwirtschaft haben oder sich inhaltlich an unserer Arbeit beteiligen möchten, setzen Sie sich bitte mit dem Koordinator Andrej Sisych (E-Mail: sisych(at)russland-ahk.ru) in Verbindung.

Ein Bericht von Margarita Afanasyeva.


Tagesordnung:

1. Nachrichten der Arbeitsgruppe Umwelt und Abfallwirtschaft.

2. Besprechung der elektronischen Plattform germantech.

3. Sonstiges.

Sitzungen 2019

10. Dezember

Tagesordnung:

1. Nachrichten der Arbeitsgruppe Umwelt und Abfallwirtschaft.

2. Zusammenfassung der Tätigkeiten im Jahr 2019.

3. Besprechung der Vorschläge für den Arbeitsplan 2020.

4. Sonstiges.

11.-12. November

Tagesordnung:

10. November

Ankunft der Delegation (empfohlen: Flug S7-1117 Abflug von Moskau-Domodedowo um 18:30, Ankunft in Woronesch um 19:45)

Check-in im Hotel (Hotel Marriott, Bulwar Rewoljutsii 38, Woronesch. Für die Teilnehmer ist ein Sonderpreis vorgesehen), Abendessen

 

11. November

10:00–13:00 – Sitzung der AG Umwelt und Abfallwirtschaft der AHK Russland, der Gebietsverwaltung Woronesch und des GIZ-Projekts „Klimaneutrale Abfallwirtschaft in der Russischen Föderation“

13:00–14:00 – Mittagessen

15:00–16:00 – Individuelle Gespräche der AHK-Mitgliedsunternehmen (nach Bedarf)

14:00–16:00 – Stadtrundfahrt durch Woronesch

18:00–20:00 – gemeinsames Abendessen mit Vertretern der Gebietsverwaltung Woronesch

 

12. November 2019

09:00–10:00 – Fahrt von Woronesch nach Nowoworonesch

10:00–13:00 – Treffen mit der Stadtverwaltung Nowoworonesch, Präsentation der Zwischenergebnisse des GIZ-Projekts „Klimaneutrale Abfallwirtschaft“

13:00–14:00 – Mittagessen

Ab 14:00 – Abreise (empfohlen: Flug S7-1116: Abflug von Woronesch um 16:15, Ankunft in Moskau-Domodedowo um 17:30 / Flug S7-1118: Abflug von Woronesch um 20:30, Ankunft in Moskau-Domodedowo um 21:45)

9. Oktober

Tagesordnung:

1. Neuigkeiten der AG für Umwelt und Abfallwirtschaft.

2. Herstellerverantwortung.

Vorträge:

1) Ein Überblick über die Produzentenverantwortung in Deutschland - Frau I. Korolenko, GIZ

2) Anwendung der Produzentenverantwortung in Russland. Aktueller Status - Herr A. Soldatov, B/S/H Bytovye Pribory

3) Wie sich die Produzentenverantwortung in Russland auf Grundlage des vorgeschlagenen Konzepts des Ministeriums für Natürliche Ressourcen weiterentwickeln wird – J. Grishchenkov, GIZ 

3. Organisatorische Fragen.

Im Anschluss folgt ein Treffen der Unterarbeitsgruppe zwecks Besprechung des Positionspapiers.